Es begann mit einem Freiwilligen Ordensjahr und einer Vorbereitungszeit, dem Postulat, bei den Franziskanerinnen Salzkotten. Danach trat Schwester M. Lucia Ende November 2021 als Novizin bei den Franziskanerinnen ein. Am Samstag, 6. Januar 2024, legte sie jetzt in der Mutterhauskirche in Salzkotten die zeitliche Profess ab, das Versprechen für zunächst drei weitere Jahre ihr Leben als Franziskanerin zu leben.
Mit nur 29 Jahren zählt sie nicht nur bei den Franziskanerinnen Salzkotten, sondern insgesamt in Deutschland, zu den jüngsten Ordensfrauen. Eine Besonderheit, die während ihrer zweijährigen Zeit als Novizin ein großes Interesse bei verschiedenen Medien fand. So war sie Protagonistin in einer ARD-Dokumentation, die überregionale Zeitung „WELT AM SONNTAG“ und mehrere lokale und regionale Medien berichteten über die junge Frau, die sich für das Leben im Orden entschieden hat.
Auf der Suche nach Gott
Dieses Ordensleben geht nun mit der feierlichen Ablegung der Gelübde und dem Eintritt in das Juniorat in eine weitere Phase, an deren Ende die Entscheidung zur ewigen Profess steht. „Gott zu suchen, ist eine Lebensaufgabe“, sagte der Franziskanerpater Klaus Scheppe in der Eucharistiefeier zur Ablegung der zeitlichen Profess am Samstag in der Mutterhauskirche in Salzkotten. Er verwies dabei auf die biblische Geschichte von den Heiligen Drei Königen, die dem Stern auf der Suche nach dem Jesuskind folgten. Die Suche sei leichter, wenn man in Gemeinschaft unterwegs sei und Schwester M. Lucia habe bei den Franziskanerinnen Salzkotten ihre Gemeinschaft gefunden.