Das Erzbistum Paderborn leistet Nothilfe für Menschen auf den Philippinen, die derzeit besonders von den Zerstörungen des großen Wirbelsturms im Dezember 2021 betroffen sind und dringend Hilfe benötigen. Erzbischof Hans-Josef Becker stellt weitere 50.000 Euro aus den Mitteln des Katastrophenfonds zur Verfügung.
Mit bis zu 270 km/h traf der Taifun „Rai“, der auf den Philippinen „Odetto“ genannt wird, auf das Land und richtete schwere Verwüstungen an. Mehr als 400 Menschen kamen ums Leben, über 600.000 haben ihr Zuhause verloren. Zahlreiche Häuser und auch Kirchen sind zerstört. Die finanzielle Unterstützung aus dem Katastrophenfonds des Erzbistums Paderborn geht direkt an das Missionszentrum im Apostolischen Vikariat Tayay.
Das Bistum Maasin und das Apostolische Vikariat Puerto Princesa hatten Anfang Februar zusammen schon 100.000 Euro erhalten.
Aus seinem Katastrophenfonds leistet das Erzbistum Paderborn immer wieder unbürokratisch Hilfe. Die Gelder fließen in der Regel entweder direkt an katholische Bistümer der betroffenen Gebiete, deren Arbeit von den Menschen vor Ort besonders gebraucht wird, oder an katholische Verbände sowie an Hilfsorganisationen wie die Caritas.