Es habe sich gut gefügt für St. Martin, betonte Detlef Müller in seinen Willkommensworten. Dass Sarah Bickmann nach ihrer Zeit als Fachkraft in St. Martin, dem Studium und der Familienpause dann einige Jahre als Werkstattlehrerin im Berufskolleg gearbeitet habe und dabei in Rimbeck im Fach Religionspädagogik und als Praxisanleiterin tätig gewesen sei, komme dem Familienzentrum jetzt zugute. In den sieben Jahren zwischen Weggang und Wiederkommen lagen neben der beruflichen Entwicklung auch die Geburt ihrer beiden Söhne.
„Wir brauchen für diese große und besondere Einrichtung eine versierte und gut ausgebildete Leitung mit Kompetenzen für ein großes und erfahrenes Team“, versprach Müller ihr einige Herausforderungen. Sie solle dabei mit den Dingen anfangen, die machbar seien, sich nicht überfordern. Die Kür komme dann von ganz allein. Eine KiTa und ein Familienzentrum würden allerdings nicht allein funktionieren, wenn nur die Leitung gut sei. „Nehmen Sie deshalb alle mit, das Team und den Träger, die Eltern und vor allen Dingen die Kinder“, sagte Müller.
Freude auf menschliche Dinge und die Herzensangelegenheiten
Dass St. Martin als Familienzentrum gut eingebettet sei in die Struktur der neun KiTas im gesamten Pastoralverbund Warburg betonte Christina Bolte. Die Gemeindereferentin mit Schwerpunkt KiTas freute sich, dass Sarah Bickmann „in diesem Netz der KiTas, das trägt, ein neuer Knotenpunkt sein wird“. Mit dem Buch „Brot und Liebe“ gab sie der neuen Leitung ein Angebot mit, das helfe, Gott in die KiTa zu holen. Auch Pfarrgemeinderatsvorsitzender Rudi Ryll begrüßte Bickmann „im Kreis der Mitarbeitenden im gesamten pastoralen Raum“. Den Eltern war der „grüne Daumen“ von Sarah Bickmann wichtig, mit dem sie das Aufwachsen der Kinder aber auch die gärtnerischen Projekte auf dem großen Außengelände begleiten möge.
Dass sie sich neben aller Qualifikation besonders auf die menschlichen Dinge und die Herzensangelegenheiten an ihrer neuen Stelle freue, das machte Sarah Bickmann in ihrem Dank deutlich. Sie wolle in Ruhe in der KiTa ankommen und sehen, wo sie mit der Einrichtung und dem Team weitermachen könne. Dass es genügend Potential gebe, das wisse sie.