„Über die Jahre hat sich eine Art ‚Standardprogramm‘ entwickelt, das alle Teilnehmer, die zum ersten Mal in der Ewigen Stadt sind, absolvieren“, erklärt Jan Tillmann. Hierzu gehören eine Führung durch das antike Rom mit dem Kapitol, dem Forum Romanum, dem Palatin-Hügel und dem Kolosseum sowie ein Spaziergang durch das barocke Rom mit der Piazza Navona, dem Trevi-Brunnen und der Spanischen Treppe. „Auch den Petersdom, die Vatikanischen Gärten und Museen mit der Sixtinischen Kapelle muss jeder besucht haben“, meint der Organisator. Selbstverständlich gehöre auch die Teilnahme an der Generalaudienz mit Papst Franziskus zum Programm. „Darüber hinaus besuchen alle Romfahrer das Petrusgrab in der Nekropole unterhalb des Petersdoms und viele besteigen anschließend die Kuppel, um einen wunderbaren Blick auf den Vatikan und die Stadt Rom zu genießen. Ein Ausflug in die Päpstliche Sommerresidenz nach Castel Gandolfo und eine Führung durch die antike Hafenstadt Ostia runden das Programm ab“, erläutert Jan Tillmann.
In der Mosaik-Werkstatt
Eine Führung durch die Mosaik-Werkstatt der Dombauhütte von St. Peter, ein Besuch bei der Kongregation für die Glaubenslehre sowie die Teilnahme an der Papstmesse im Petersdom bildeten in diesem Jahr besondere Höhepunkte der Reise.
Durch das Studio del Mosaico führte der Direktor Dr. Paolo Di Buono. Die Werkstatt hat zwei wichtige Aufgaben: Zum einen ist sie für die Restaurierung der Mosaiken im Petersdom und den anderen Patriarchalbasiliken zuständig, zum anderen werden hier Mosaike als Geschenke bei Papstreisen gefertigt. Auch Privat-Personen können Mosaiken in Auftrag geben. Je nach Größe arbeiten die Mitarbeiter mehrere Monate an einem Werk. Die Teilnehmer konnten den 27.000 verschiedene Farben umfassenden historischen Katalog bewundern und den Mitarbeitern bei der Arbeit über die Schulter schauen.