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Rekord beim „Kolping-Radeln 2026“ – über 4.000 Bäume werden gepflanzt

207.228 Kilometer – das ist das Ergebnis der diesjährigen Aktion „Kolping-Radeln“ des Kolping Diözesanverbandes und der Kolpingjugend Paderborn. Damit konnte das Rekordergebnis des vergangenen Jahres noch einmal um 36.974 Kilometer übertroffen werden.

Auch die Zahl der gemeldeten Touren ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: um 237 auf diesmal 664. „Nach dem großartigen Ergebnis von 2025 freuen wir uns umso mehr, dass unser ‚Kolping-Radeln‘ über unseren Diözesanverband hinaus zum Synonym für unser Streben nach Nachhaltigkeit geworden ist“, freut sich Winfried Henke, Diözesanvorsitzender von Kolping Paderborn.

Zum nunmehr sechsten Mal hatte Kolping Paderborn in den NRW-Sommerferien zum Radfahren aufgerufen. Zum ersten Mal wurde dabei diesmal die Marke von 200.000 Kilometern überschritten. Wie schon im Vorjahr, steuerte wieder die Kolpingsfamilie Halingen aus dem Märkischen Sauerland die meisten Kilometer bei, nämlich 28.868. „Wir konnten wieder Vereine, Freunde und andere Gruppen motivieren, mitzumachen“, berichtet Christian Rudolphi von der Kolpingsfamilie Halingen. Auf Platz zwei folgt die Kolpingsfamilie Schloss Neuhaus mit 20.153 Kilometern. Aber auch die Mitarbeitenden und Einrichtungen von Kolping Paderborn traten fleißig in die Pedale. Unter anderem meldeten die Kolping-Bildungszentren Südwestfalen 9.205 Kilometer.

Auf das Auto verzichtet hat während der Sommerferien außerdem das Team des Generalsekretariats von KOLPING INTERNATIONAL in Köln. Von dort wurden 4.507 Kilometer gemeldet. „Wir haben diese Kilometer mit 16 Mitarbeitenden erradelt“, heißt es im Kommentar zu der Meldung. „Auch der Generalpräses und der Generalsekretär waren dabei. Die meisten Kilometer waren die Wege zur Arbeit und zurück. Einige Kilometer wurden aber auch im Urlaub in Bayern und Südtirol gesammelt.“

Nachhaltig unterwegs im Alltag

„Unsere Aktion ist nicht als Wettbewerb gedacht“, betont Diözesanvorsitzender Winfried Henke. Er freut sich, dass die um mehr als 50 Prozent gestiegene Zahl der gemeldeten Touren vor allem auf Alltagskilometer zurückgeht. „Beispielhaft sei hier eine Dame aus Fröndenberg erwähnt, die uns an fast jedem Tag drei Kilometer übermittelt hat mit der Bemerkung ‚Zum Bahnhof und zurück‘.“

Entstanden ist die Aktion „Kolping-Radeln“ während der Corona-Pandemie im Jahr 2021, um den Kolpingsfamilien im Diözesanverband Paderborn ein Angebot zu machen, dass den damaligen Auflagen und Einschränkungen entsprach und trotzdem Gemeinschaft ermöglichte. Das „Kolping-Radeln“ wurde so gut angenommen, dass Kolping Paderborn es seitdem jedes Jahr in den NRW-Sommerferien veranstaltet. Pro gefahrene 50 Kilometer pflanzt oder spendet Kolping einen Baum, die im Gebiet des Diözesanverbandes und in den Partnerländern in Mittelamerika gepflanzt werden. Das macht diesmal 4.144 Bäume.

Im Herbst wird voraussichtlich die Entscheidung fallen, wo die Bäume im Frühjahr kommenden Jahres gepflanzt werden. Denkbar ist wieder eine Zusammenarbeit mit einer Kolpingsfamilie, um eine Fläche zur Aufforstung zu finden.

 

Jetzt gilt erst einmal unser herzlicher Dank allen Teilnehmenden, die unsere Aktion wieder zu einem so großen Erfolg gemacht haben

 

Winfried Henke – Diözesanvorsitzender von Kolping Paderborn

© Sabrina Voss / Sabrinity
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