Katholische Schulen in betroffenen Regionen
Zum Glück hat Christopher Müller in Bendigo von den entfernten Bränden wenig mitbekommen, dennoch sei der mit Rauch bedeckte Himmel bedrückend genug gewesen. „An diesen Tagen war es sehr stickig und zu der extremen Hitze kam ein zweiter Grund, im klimatisierten Haus zu bleiben. Ganz ohne Feuererfahrung blieb ich allerdings nicht. So war mein derzeitiges Zuhause nur drei Kilometer von dem Großbrand in North-Huntly entfernt, so dass wir – meine Gastfamilie und ich – uns schon auf den Fall einer Evakuierung vorbereitet haben. Dazu sollte es am Ende aber nicht kommen, nur der Strom ist ab und zu ausgefallen.“
Kollekte für die Opfer
Die katholische Kirche hatte am nationalen Feiertag „Australia Day“ (26. Januar) zu einer gesonderter Kollekte für die Opfer der Buschfeuer eingeladen Auch Privatspender, so konnte Müller in Erfahrung bringen, helfen weiter, indem sie zum Beispiel Kindern den Schulweg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglichen und auch betroffene Familien unterstützen.
In den am stärksten betroffenen Regionen im Bistum Sandhurst, unterhält die Catholic Education Sandhurst vier Schulen: Sacred Heart Primary School in Corryong, St. Michael’s Primary School in Tallangatte und St. Mary’s Primary School in Myrtleford (jeweils für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren) und Marian Secondary College in Myrtleford (12 bis 18 Jahre). Die Schulen wurden durch die Brände nicht beschädigt. Für die Behörden und Pädagogen bleibt jedoch die Hauptaufgabe, die psychologischen Auswirkungen der Brände mit den jungen Menschen zu verarbeiten. Angst vor den sich nähernden Flammen, Verlust von Eigentum und das Sterben der vielen Wildtiere, haben Spuren hinterlassen.