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Paderborner Dom wird „rot“ für verfolgte Christen

„Red Wednesday“ am Sonntag, 23. November, in Paderborn / Gottesdienst mit Weihbischof Matthias König im Dom / Hilfswerk „Kirche in Not“ informiert im Forum St. Liborius / Werler Propstei-Kirche wird am Mittwoch "rot"

Der Hohe Dom zu Paderborn präsentiert sich am Sonntag-Abend, 23. November, in „rot“ und macht durch die Signalfarbe auf das Menschenrecht der Religionsfreiheit und die dennoch weltweit verfolgten und diskriminierten Christinnen und Christen aufmerksam. Bereits um 11.45 Uhr feiert Weihbischof Matthias König im Paderborner Dom dazu einen Gottesdienst. Das päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ informiert im Anschluss im Forum St. Liborius über „Religionsfreiheit weltweit“ und fragt gemeinsam mit dem Paderborner Weihbischof nach Unterstützungsmöglichkeiten. Die Aktionen in Paderborn sind Teil des internationalen „Red Wednesday“, der vom päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ jährlich Ende November organisiert wird.

„Unsere Solidarität mit den weltweit verfolgten und diskriminierten Christen ist wichtig – überlebenswichtig“, betont Weihbischof Matthias König. Das Christentum sei die am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft der Welt, informiert Weihbischof König, der auf der Ebene der Deutschen Bischofskonferenz Mitglied der Kommission Weltkirche ist. Einer Vielzahl von Christinnen und Christen werde das Recht – Menschenrecht – auf Religionsfreiheit verwehrt: In vielen Ländern und Regionen der Welt sei es Christen nicht möglich, ihre christliche Religion frei auszuüben. „Wichtig ist Respekt voreinander, Respekt vor einem anderen Menschen und Respekt vor dem Glauben des anderen. Nur durch Respekt und Toleranz ist Frieden möglich“, unterstreicht Weihbischof Matthias König.

Red-Wednesday-Sonntags-Programm in Paderborn

Am Sonntag, 23. November, feiert Weihbischof Matthias König im Paderborner Dom um 11.45 Uhr die Heilige Messe. Um 13 Uhr gibt es im Forum St. Liborius (Grube 3, 33098 Paderborn) einen Mittagsimbiss. André Stiefenhofer vom päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ stellt unter der Überschrift „Wo Christen 2025 diskriminiert und verfolgt werden“ die Ergebnisse des aktuellen Berichts „Religionsfreiheit weltweit“ vor, der eine Zunahme bei der Diskriminierung und Verfolgung von Christen aufdeckt. „Der Weltkirche helfen“ ist Thema des anschließenden Gesprächs mit Weihbischof Matthias König, der im Erzbistum Paderborn Bischofsvikar für die Aufgaben der Weltkirche und Weltmission ist. Der weltkirchliche Nachmittag endet um 15 Uhr bei Kaffee und Keksen. Ab dem Einbruch der Dämmerung wird der Paderborner Dom „rot“ angestrahlt. Der Eintritt zur Informationsveranstaltung im Forum St. Liborius ist frei, es wird um eine Anmeldung an redwednesday@kirche-in-not.de gebeten.

Red Wednesday – für Religionsfreiheit

Am internationalen „Red Wednesday“ werden auf allen Kontinenten Kirchen und öffentliche Gebäude „rot“ beleuchtet, um auf das Menschenrecht der Religionsfreiheit aufmerksam zu machen. Bereits zum vierten Mal ist der Paderborner Dom Teil der vom päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ initiierten Aktion. Seit 2015 gibt es den „Red Wednesday“. „Hunderte Millionen Christen leben rund um den Erdball in einem Umfeld, in dem sie gewaltsam verfolgt, diskriminiert oder an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden“, erklärt „Kirche in Not“-Geschäftsführer Florian Ripka den Hintergrund der Aktion.

Informationen über die aktuelle Lage der Religionsfreiheit weltweit stellt „Kirche in Not“ unter: www.religionsfreiheit-weltweit.de zur Verfügung. Der Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2025“ von „Kirche in Not“ deckt die Ausmaße und Hintergründe der aktuellen Verfolgung und Diskriminierung von Christinnen und Christen rund um den Globus auf. André Stiefenhofer ist Redaktionsmitglied der Publikation.

„Optische Mahnwache“ der Propstei-Kirche in Werl

Auch die Propstei-Kirche in Werl wird rot beleuchtet, um am „red-Wednesday“ auf die Religionsfreiheit und die Verfolgung von Christen in vielen Teilen der Welt aufmerksam zu machen. Aufgrund der Initiative von Gemeindemitgliedern der Werler Propstei-Gemeinde wird kurzfristig am Elisabethtag, 19. November die Propsteikirche rot angestrahlt. Licht-Designer Piltz erklärte, dass das technisch möglich ist, Wieschebrock liefert die Farbfolien, Schmidt-Technik installiert am Mittwoch und demontiert am Donnerstag mit Hubwagen die ganze Vorrichtung. Die „optische Mahnwache“ beginnt mit Sonnenuntergang am „roten Mittwoch“ und endet mit Sonnenaufgang am Donnerstagmorgen!

Ein Beitrag von:
Pressereferent Team Presse

Thomas Throenle

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