Der Einladung der CURA gem. Beteiligungsgesellschaft mbH waren rund 40 Vertreterinnen und Vertreter der katholischen Krankenhäuser im Erzbistum Paderborn in das Universitätskrankenhaus der St. Elisabeth Gruppe in Herne gefolgt. In der CURA bündelt das Erzbistum seine Beteiligungen an Trägergesellschaften von insgesamt 24 Plankrankenhäusern mit über 9.000 Planbetten und über 23 stationären Einrichtungen der Seniorenbetreuung und Altenpflege. Erstmalig seit Beginn der Corona-Pandemie hatte die CURA-Geschäftsführung wieder zu einer Präsenzveranstaltung eingeladen. Unter dem Titel „Katholische Orte und Räume“ war es Ziel, mit den Interessierten aus den katholischen Krankenhäusern neue und alte Glaubensräume zu entdecken und sich inspirieren zu lassen, wie Gott und dem Glauben Raum im Krankenhausalltag gegeben werden kann.
Wertevermittlung stärken
„Als CURA ist es nicht nur unsere Aufgabe, die Beteiligungen an den Katholischen Krankenhäusern im Sinne des Erzbistums zu unterstützen und zu begleiten, sondern auch die katholischen Werte und das Profil in den Krankenhäusern zu vertreten und zu fördern“, stellten die beiden CURA-Geschäftsführer Bernd Koch und Marcel Giefers fest. Durch die Vernetzung der Krankenhäuser und Schaffung von Kommunikationsräumen wolle die CURA diese Wertevermittlung in den oft von ökonomischen Zwängen und Vorschriften dominierten Alltag der Krankenhausverwaltungen wieder mehr in den Fokus rücken, betonte auch der Verwaltungsratsvorsitzende der CURA, Dirk Wummel. Der Leiter des Bereiches Finanzen im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, der als „Scharnier“ zwischen der CURA und dem Generalvikariat wirkt, moderierte die Veranstaltung in Herne.