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© Blue Planet Studio/Shutterstock.com
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„Orte voller Glauben, Hoffnung, Fürsorge und Nächstenliebe“

Generalvikar Hardt betont Bedeutung katholischer Krankenhäuser und Altenhilfeeinrichtungen als Pastorale Orte

„Bilder von Krankheit und Heilung sind wichtige und immer wiederkehrende Elemente in der Bibel. Bis heute liegen Hoffnung und Verzweiflung, Leben und Tod wohl nirgends so nah beieinander wie in einem Krankenhaus. Deshalb sind katholische Krankenhäuser für unsere Kirche als Orte voller Glauben, Hoffnung, Fürsorge und Nächstenliebe wichtige und unverzichtbare Pastorale Orte.“ Dies machte Generalvikar Alfons Hardt am Mittwoch, 27. April 2022, bei der Veranstaltung „Katholische Orte und Räume“ deutlich, zu der die CURA gem. Beteiligungsgesellschaft ins Herner Marien-Holspital eingeladen hatte. „Es gilt, unsere seelsorgliche Aufgabe wahrzunehmen und an der Seite von Kranken, Gesundenden, ihren Familien, pflegendem und medizinischem Personal im Glauben stärkend und begleitend tätig zu sein“, forderte Generalvikar Hardt.

Der Einladung der CURA gem. Beteiligungsgesellschaft mbH waren rund 40 Vertreterinnen und Vertreter der katholischen Krankenhäuser im Erzbistum Paderborn in das Universitätskrankenhaus der St. Elisabeth Gruppe in Herne gefolgt. In der CURA bündelt das Erzbistum seine Beteiligungen an Trägergesellschaften von insgesamt 24 Plankrankenhäusern mit über 9.000 Planbetten und über 23 stationären Einrichtungen der Seniorenbetreuung und Altenpflege. Erstmalig seit Beginn der Corona-Pandemie hatte die CURA-Geschäftsführung wieder zu einer Präsenzveranstaltung eingeladen. Unter dem Titel „Katholische Orte und Räume“ war es Ziel, mit den Interessierten aus den katholischen Krankenhäusern neue und alte Glaubensräume zu entdecken und sich inspirieren zu lassen, wie Gott und dem Glauben Raum im Krankenhausalltag gegeben werden kann.

Wertevermittlung stärken

„Als CURA ist es nicht nur unsere Aufgabe, die Beteiligungen an den Katholischen Krankenhäusern im Sinne des Erzbistums zu unterstützen und zu begleiten, sondern auch die katholischen Werte und das Profil in den Krankenhäusern zu vertreten und zu fördern“, stellten die beiden CURA-Geschäftsführer Bernd Koch und Marcel Giefers fest. Durch die Vernetzung der Krankenhäuser und Schaffung von Kommunikationsräumen wolle die CURA diese Wertevermittlung in den oft von ökonomischen Zwängen und Vorschriften dominierten Alltag der Krankenhausverwaltungen wieder mehr in den Fokus rücken, betonte auch der Verwaltungsratsvorsitzende der CURA, Dirk Wummel. Der Leiter des Bereiches Finanzen im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, der als „Scharnier“ zwischen der CURA und dem Generalvikariat wirkt, moderierte die Veranstaltung in Herne.

Aktiv in der Gesellschaft agieren

Neben dem Impuls von Generalvikar Alfons Hardt nutzten die Anwesenden die Möglichkeit zum Dialog mit Domkapitular Dr. Antonius Hamers, dem Leiter des katholischen Büros in Nordrhein-Westfalen, und Pater Abraham Fischer OSB aus der Abtei Königsmünster in Meschede. Beide Referenten schilderten aus ihren unterschiedlichen Perspektiven, warum Krankenhäuser als Pastorale Orte für die katholische Kirche wichtig sind und ermöglichten ihren Zuhörern und Gesprächspartnern motivierende Einblicke in die Möglichkeiten der Seelsorge in katholischen Krankenhäusern. Kernthese beider Referenten war, „dass sich die Kirche – auch und insbesondere vor dem Hintergrund der allgewärtigen kritischen Auseinandersetzung mit der Institution – nicht aus der Gesellschaft zurückziehen, sondern aktiv in der Gesellschaft agieren sollte.“ Hierbei seien die katholischen Krankenhäuser nicht nur mit der Krankenhausseelsorge, sondern mit ihrem umfassenden Wirken in der Gesellschaft auch künftig „wichtige Pastorale Orte“.

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