Nach der verheerenden Explosionskatastrophe im Hafen von Beirut am vergangenen Dienstag beteiligt sich das Erzbistum Paderborn an der internationalen Hilfe für die libanesische Hauptstadt: Erzbischof Hans-Josef Becker hat 50.000 Euro aus den Mitteln des Katastrophenfonds des Erzbistums zur Verfügung gestellt, um die Not der unzähligen von dem Unglück betroffenen Menschen ein Stück zu lindern. Das Geld aus dem Erzbistum Paderborn wird mit Unterstützung von Caritas International für notwendige Hilfsmaßnahmen eingesetzt.
Weit über 100 Menschen sind bei dem Explosions-Unglück ums Leben gekommen, Tausende wurden verletzt, zahlreiche Menschen verloren durch die Explosion ihr Zuhause oder werden noch immer vermisst. Die ausreichende medizinische Versorgung der Verletzten ist eine große Herausforderung – insbesondere unter den nach wie vor schwierigen Corona-Bedingungen. Der Libanon ist stark von Importen abhängig. Über eine Million Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem benachbarten Syrien leben hier. Somit droht durch die Zerstörung des Hafens von Beirut eine erste Versorgungskrise.