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© Photo Kozyr / Shutterstock.com
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Neupriester gehen nach Paderborn und Soest

Erste Stellen für die Vikare Thorsten Hasse und Michael Stiehler nach ihrer Priesterweihe stehen fest

Sowohl von den Gemeinden im Erzbistum Paderborn als auch von den Neupriestern selbst wird die Information immer mit Spannung erwartet: Wo werden die zwei am vergangenen Samstag von Erzbischof Becker im Paderborner Dom geweihten Priester ihre erste Stelle haben? Nach dem feierlichen Weihegottesdienst mit der Spendung des Sakraments der Priesterweihe informierte Erzbischof Hans-Josef Becker die Neupriester über ihre erste Vikarstelle: Neupriester Thorsten Hasse wird Vikar im Pastoralverbund Elsen-Wewer und Pastoralverbund Borchen und Neupriester Michael Stiehler wird Vikar im Pastoralen Raum Pastoralverbund Soest.

Die beiden Neupriester des Erzbistums Paderborn werden in Paderborn und in Soest als Vikare eingesetzt (v.l.n.r.): Neupriester Thorsten Hasse, Regens Monsignore Dr. Michael Menke-Peitzmeyer, Erzbischof Hans-Josef Becker, Subregens Matthias Klauke, Spiritual Christian Städter, Neupriester Michael Stiehler. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Dienstvorgesetzter von Neupriester Thorsten Hasse im Pastoralverbund Elsen-Wewer und Pastoralverbund Borchen ist Domkapitular Dr. Thomas Witt. Der Dienstsitz von Vikar Hasse wird die Vikarie an St. Dionysius in Elsen. Dienstvorgesetzter von Neupriester Michael Stiehler im Pastoralen Raum Pastoralverbund Soest ist der Leiter des Pastoralen Raumes, Propst Dietmar Röttger. Die Vikarie an St. Patrokli in Soest ist der Dienstsitz von Vikar Michael Stiehler. Beide werden ihre jeweilige erste Vikarstelle am 1. November 2020 antreten.

Priester sein

„Der gelebte Glaube ist eine feste Stütze in meinem Leben. Ich möchte diese Erfahrung weitergeben“, sagt Neupriester Thorsten Hasse im Hinblick auf seine Tätigkeit als Priester im Erzbistum Paderborn. „Als Priester möchte ich die Menschen, zu denen ich gesandt werde, darauf aufmerksam machen, dass sie von Gott geliebt sind. Als Christen haben wir eine Frohe Botschaft zu verkünden. Im Leben und im gelebten Glauben sollte die Freude spürbar sein“, bekräftigt Neupriester Hasse.

„Als Priester möchte ich jemand sein, der Menschen begleitet“, erklärt Neupriester Michael Stiehler. Gemeinsam den Glauben zu teilen, Fragen des Lebens und der Gottsuche nicht allein mit sich selbst auszumachen, sondern mit einer Vertrauensperson darüber zu sprechen, sei ein „unglaublicher Schatz“. Als Priester möchte Stiehler daran mitwirken, „dass der Glaube vor Ort in den Gemeinden lebendig bleiben kann oder vielleicht mancherorts auch wieder neue Lebendigkeit erfährt“.

beheimaten

Theologisch, spirituell, pastoral und menschlich seien die Neupriester gut vorbereitet auf den Dienst in den Gemeinden und Pastoralen Räumen des Erzbistums Paderborn, sagt Regens Dr. Michael Menke-Peitzmeyer. Ihnen sei sehr zu wünschen, dass sie sich „beheimaten“ können. „Dazu gehört nicht nur die Bereitschaft der Neuen, sich auf Ungewohntes einzulassen, vor Ort Wurzeln schlagen zu wollen und auf vielfältige Anforderungen im seelsorglichen Alltag flexibel zu reagieren. Ebenso wichtig ist der gute Wille der Mitbrüder, der Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen sowie der Gemeindemitglieder an den Wirkungsorten der Vikare, auf die Neuen zuzugehen, sie willkommen zu heißen, sie mit ihren Stärken und Schwächen anzunehmen, ihnen Möglichkeiten zum Lernen einzuräumen und ihnen das Signal zu geben, dass sie gebraucht werden“, bekräftigt der Regens des Erzbischöflichen Priesterseminars Paderborn. Er erhoffe sich einen „ermutigenden und beflügelnden Start“ der Neupriester und wünsche ihnen und den Menschen in den Gemeinden einen gelingenden gemeinsamen Weg unter dem Schutz Gottes!

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