Das Gute im Anderen sehen
Vielfältige Begegnungen von engagierten Christinnen und Christen hätten ein neues Miteinander in Europa ermöglicht: „Wir sind dankbar für die große Verheißung, die Gott uns zusagt und die uns ermutigt, selbst viele kleine und große Schritte hin zu einem weltweiten Frieden in Gerechtigkeit zu gehen“, erklärte Weihbischof Dominicus. Gottes Auftrag, Frieden in die Welt zu bringen, bedeute beispielsweise auch, zivile Konfliktlösungen einzuüben und auf Begrenzung der Rüstung zu drängen. Dem gehe aber noch etwas Anderes voraus: „Wir sollten eher das Gute und Bereichernde im Anderen sehen, als das was uns trennt“, forderte Weihbischof Dominicus.
Bruderschaft niemals unterbrochen
In „normalen“ Libori-Jahren feiert am Libori-Montag Bischof Yves Le Saux als Nachfolger des heiligen Liborius auf dem Bischofsstuhl von Le Mans das Pontifikalamt mit den französischen Gästen. In diesem Jahr konnte Bischof Le Saux zwar wegen der Corona-Krise nicht zum Libori-Fest kommen, schickte aber per Video-Botschaft seine Grüße nach Paderborn. „Wir müssen den Liebesbund als eine Gabe Gottes empfangen und daran arbeiten, dass er weiter fortbesteht. Diese Bruderschaft wurde niemals unterbrochen, trotz der Unwägbarkeiten der Geschichte“, betonte Bischof Le Saux in seinem Grußwort, das im Gottesdienst eingespielt wurde.