Nach Vollendung seines 70. Lebensjahres geht Monsignore Dr. Michael Hardt am 1. August 2022 in den Ruhestand. 40 Jahre hat er im priesterlichen Dienst gewirkt – seit 1991 in der Pfarrei St. Margaretha in Dahl –, war 26 Jahre als Direktor am vom Erzbistum Paderborn getragenen Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik, seit 1996 als Leiter der Fachstelle Ökumene im Erzbischöflichen Generalvikariat sowie als Vorsitzender der Bistumskommission für Ökumene tätig. Der 1952 in Menden geborene Theologe gehört im Erzbistum Paderborn zu den ersten Ansprechpartnern für ökumenisch-theologische Fragestellungen. Erzbischof Hans-Josef Becker würdigt in einem Schreiben das fundierte ökumenische Engagement von Monsignore Dr. Hardt und dankte ihm für seinen „mitbrüderlichen, seelsorglichen und wissenschaftlichen Dienst“.
Mit dem 1. August dieses Jahres wird Monsignore Dr. Hardt seine Aufgaben im Erzbischöflichen Generalvikariat sowie am Möhler-Institut abgeben und in den Ruhestand gehen. Dem Pastoralverbund Paderborn Mitte-Süd bleibt er allerdings auch nach seiner Pensionierung als Priester im seelsorglichen Dienst erhalten: In seinem Ruhestand wird er dort als Subsidiar wirken. Zur Verabschiedung von Monsignore Dr. Michael Hardt durch Monsignore Dr. Michael Bredeck, Leiter des Bereichs Pastorale Dienste, im Kreis seiner Kolleginnen und Kollegen im Erzbischöflichen Generalvikariat kamen auch Familienangehörige des ehemaligen Leiters der Fachstelle Ökumene: Sein älterer Bruder, Generalvikar Alfons Hardt (72), und sein Zwillingsbruder, Dr. Thomas Hardt (70), ließen es sich nicht nehmen, Monsignore Dr. Michael Hardt „Gottes Segen“ für den Ruhestand zu wünschen.