Vom 1. bis 8. Februar 2024 nahm Dr. Johannes Oeldemann, Direktor am Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn, an der ersten Präsenztagung der neu ernannten Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) teil, die in Tondano (Indonesien) stattfand. Der Paderborner Ökumene-Fachmann ist eines von fünf katholischen Kommissionsmitgliedern, die vom Vatikan für die bevorstehende Amtsperiode (2023-2030) berufen wurden. Auf Einladung der Moderatorin, Rev. Dr. Stephanie Dietrich, und des Direktors der Kommission, Dr. Andrej Jeftić, hielt Dr. Oeldemann einen Impulsvortrag zu der Frage, welche Art von Einheit die ökumenische Bewegung suchen sollte. Ziel der Tagung in Tondano war es, die Kommissionsmitglieder miteinander bekannt zu machen und die Schwerpunkte der Kommissionsarbeit festzulegen. Die „Faith and Order Commission“ – so die englische Bezeichnung – wird sich in den kommenden Jahren mit dem Verständnis kirchlicher Einheit, der christlichen Anthropologie – darunter den Herausforderungen durch „künstliche Intelligenz“ und unterschiedliche Ansätze ethischer Urteilsbildung – sowie mit den Aufgaben der Kirche „in und für die Welt“ befassen. Dr. Johannes Oeldemann wird in der Arbeitsgruppe 1 zum Thema „Being Church on the way to visible unity“ mitwirken.
Möhler-Institut bei Tagung in Indonesien vertreten
Dr. Johannes Oeldemann hielt Impulsvortrag bei Treffen der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen
Direktor Dr. Johannes Oeldemann bei seinem Impulsvortrag.