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Mitgenommen und beteiligt

Frauengottesdienst am Libori-Montag zum Leitwort „Glaube entgrenzt“

170 Menschen, davon überwiegend Frauen, feierten am Libori-Montag im Paderborner Dom einen vom kfd-Diözesanverband Paderborn gestalteten Frauengottesdienst. Ausgehend vom Leitwort des diesjährigen Libori-Festes „grenzenlos Libori“ wurde im Wortgottesdienst durch Gebete, Texte und Lieder das Thema „Grenzen“ bewusst gemacht. Die biblischen Lesungstexte wurden im Gottesdienst aus der „Bibel in gerechter Sprache“ vorgetragen und waren Grundlage für eine Dialogpredigt von kfd-Diözesanpräses Roland Schmitz und Marie-Simone Scholz, Inhaberin der neuen Stelle „Innovative Frauenpastoral“. Gertrud Zimmer von der Abteilung Glaube im Dialog im Erzbischöflichen Generalvikariat leitete eine Körperübung für alle Gottesdienstteilnehmenden zum Thema „Ich taste / teste meine Grenzen. Ich ent-grenze mich“ an.

Der Frauengottesdienst am Libori-Montag wurde vom kfd-Diözesanverband Paderborn vorbereitet und stand unter dem Leitwort „Glaube entgrenzt“. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Leitwort des Frauengottesdienstes am Libori-Montag war „Glaube entgrenzt“. „Im kfd-Diözesanverband haben wir über unser Format der ‚Frauenkirche‘ sehr gute Erfahrungen mit dieser Form von Gottesdienst gemacht. Die Gottesdienstbesucher werden anders ‚mitgenommen und beteiligt‘ in der Liturgie“, sagt kfd-Diözesanvorsitzende Katharina Brechmann. Sie begrüßte die zahlreichen Frauen, die überwiegend in weiß gekleidet waren: „Wir kfd-Frauen wollen gemeinsam mit Ihnen ein Zeichen in weiß setzen und verbinden damit den Wunsch und die Hoffnung für eine geschlechtergerechte Kirche, in der Frauen und Männer sich auf Augenhöhe begegnen und Frauen nicht mehr von den Weiheämtern ausgeschlossen werden“.

Gertrud Zimmer von der Abteilung Glaube im Dialog im Erzbischöflichen Generalvikariat leitete eine Körperübung für alle Gottesdienstteilnehmenden zum Thema „Ich taste / teste meine Grenzen. Ich ent-grenze mich“ an. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

170 Menschen im Dom

Der Gottesdienst konnte von 170 Gläubigen, überwiegend waren es Frauen, im Paderborner Dom unmittelbar mitgefeiert werden, da seit heute, 26. Juli 2021, in Paderborn die Inzidenzstufe 1 mit entsprechenden Regelungen gilt – mit der Inzidenzstufe 0 hätten 330 Gläubige wie noch zum Auftakt des Liborifestes am Wochenende unmittelbar mitfeiern können. Weitere Menschen waren im Live-Stream dabei. In den frei formulierten Fürbitten wurde der Opfer und Helfer der Flutkatastrophe gedacht und für einen wertschätzenden Umgang von Frauen und Männern in der Kirche gebetet.

Vorbereitung auf vielen Schultern verteilt

Am Frauengottesdienst waren beteiligt: Mechthild Wohter (Geistliche Begleiterin im kfd-Diözesanverband Paderborn), Dorothee Brünger (Mitglied im kfd-Diözesanleitungsteam), Roland Schmitz (kfd-Diözesanpräses), Marie-Simone-Scholz (Innovative Frauenpastoral), Gertrud Zimmer (Erzbischöfliches Generalvikariat, Abteilung Glauben im Dialog) sowie Katharina Brechmann (kfd-Diözesanvorsitzende). Die musikalische Gestaltung übernahm die Gruppe newFaces aus der Gemeinde St. Michael in Oerlinghausen unter der Leitung von Alfons Haselhorst.

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