In diesem Jahr fand die jährlich stattfindende Metropolie-Konferenz im Bistum Magdeburg statt. Gemeinsam mit dem Erzbistum Paderborn bilden die Bistümer Erfurt, Fulda und Magdeburg die Mitteldeutsche Kirchenprovinz, auch Metropolie genannt. Unter Vorsitz von Erzbischof Hans-Josef Becker trafen sich Bischöfe, Weihbischöfe und Generalvikare, um sich über die Entwicklungen in der katholischen Kirche und in den einzelnen Diözesen auszutauschen. Auch die Chancen des in Frankfurt a. M. Ende Januar beginnenden Synodalen Weg wurden diskutiert sowie die Zusammenarbeit bei der Priesterausbildung. Neben Gesprächen stand auch der Besuch der Ausstellung „Faszination Stadt. Die Urbanisierung Europas im Mittelalter und das Magdeburger Recht“ im Kulturhistorischen Museum auf dem Programm der Bistumsleitungen.
Metropolie-Konferenz in Magdeburg
An der Metropolie-Konferenz nahmen teil (von links, vorne: Metropolit Erzbischof Hans-Josef Becker (PB), Bischof Dr. Gerhard Feige (MD), Bischof Ulrich Neymeyr (EF), Weihbischof Matthias König (PB), Generalvikar Dr. Bernhard Scholz (MD) und (von links, hinten) Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB (PB), Matthias Micheel (PB), Weihbischof Hubert Berenbrinker (PB), Generalvikar Prälat Christof Steinert (FD), Generalvikar Raimund Beck (EF), Generalvikar Alfons Hardt (PB), Weihbischof Dr. Karlheinz Diez (FD) und Weihbischof Reinhard Hanke (EF). Der Fuldaer Bischof Dr. Michael Gerber feierte seinen 50. Geburtstag und konnte deshalb nicht an dem Treffen teilnehmen.
Stichwort: Metropolie
Benachbarte Teilkirchen werden schon seit dem 4. Jahrhundert zu Kirchenprovinzen zusammengefasst. Darin kommt die Gemeinschaft der Kirche zum Ausdruck. Die Beziehungen dienen der Förderung der gemeinsamen pastoralen Tätigkeit. Paderborn ist seit 1930 Erzbistum (Metropolie). Der Metropolit ist der Vorsteher der Kirchenprovinz. Seit dem 6. Jahrhundert ist für die Bezeichnung Metropolit der Titel Erzbischof in Gebrauch. Äußeres Zeichen des Metropoliten der lateinischen Kirche ist das Pallium.