„Wir haben viele Stammgäste und es kommen täglich zwischen 10 und 15 Personen“, antwortet eine der Schwestern auf die Nachfrage, wie das Angebot ankomme. Gleichzeitig gibt sie aber auch an, „dass es noch weitaus mehr sein könnten, wenn alle davon wüssten“.
Das Angebot wird durch Mittel der Vincentinerinnen finanziert und bietet für immer mehr Gäste nicht nur die Möglichkeit zum Frühstück, sondern auch einen Moment der Nähe und des Austausches. „Wir fühlen uns hier wohl und neben dem Butterbrot können wir hier auch mit den Schwestern sprechen und freuen uns über den Augenblick“ – diese Aussage eines Gastes im Gespräch zeigt, dass der Aufruf vom heiligen Vincenz durch die Gabe der Schwestern bei den Gästen Früchte zu tragen scheint. Es dauert meist nicht lange und man ist tischübergreifend im Gespräch mit den Gästen, die ihre Dankbarkeit bei jedem Besuch ausdrücklich zeigen.