Denkmalgeschützte Pfalzanlage sorgt für aufwendige Planungen
Um eine dauerhafte Lösung zu schaffen, wurden nun insgesamt vier Hublifte installiert, die alle sechs Ebenen miteinander verbinden. Auch die Eingangstür der Kaiserpfalz wurde umgebaut, um den Zugang zu verbreitern und damit zu erleichtern. Eigentümer des Museumsgebäudes ist das Paderborner Metropolitankapitel. Stellvertretend für das Kapitel betonte Dompropst Joachim Göbel: „Wir sind dankbar, dass die Kaiserpfalz mit Mitteln des Erzbistums barrierefrei gestaltet werden konnte.“
Museumsleiter Dr. Martin Kroker hob die Bedeutung der Baumaßnahmen für das Museum hervor: „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, einen behindertengerechten Zugang in die Kaiserpfalz zu schaffen. Das 1978 eröffnete LWL-Museum in der Kaiserpfalz befindet sich in der denkmalgeschützten Pfalzanlage des 11. Jahrhunderts. Besonders aufwendige Planungen waren also nötig, um alle Räume des Hauses inklusiv zu erschließen.“ Kroker ist „froh und dankbar“, dass dies nun vor der Eröffnung der Ausstellung „775 – Westfalen“ am 15. Mai 2025 gelungen sei. „Beim Metropolitankapitel und dem Erzbistum mit seiner Bauabteilung möchte ich mich auch im Namen der LWL-Archäologie und unserer Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger für die gelungene Umsetzung der Arbeiten herzlich bedanken“, fügt Kroker an.