Mehrere hundert Gläubige im und rund um den Paderborner Dom erlebten den Abschluss des Libori-Triduums 2026 mit – in Präsenz oder via Live-Übertragung im Internet. Die Festandacht wurde in Gebärdensprache übersetzt, so dass auch Menschen mit entsprechender Einschränkung aktiv mitfeiern konnten.
Sakramentsandacht
Die Sakramentsandacht im bis auf den letzten Platz gefüllten Paderborner Dom war von geistlicher Atmosphäre geprägt: Mit Gesängen und Gebeten verehrten die Gläubigen in der Andacht den in einer Monstranz auf dem Altar des Domes ausgestellten Leib Christi. In der traditionellen Andacht wird Jesus in einem Lesungstext aus dem Johannesevangelium als „Brot des Lebens“ dargestellt, gemeinsam beteten die in der Kathedralkirche des Erzbistums versammelten Gläubigen die „Litanei von der Anbetung Jesu Christi“. Domchor und Gemeinde sangen im Wechsel das Lied „Gottheit tief verborgen“. Nach einem Gebet zum Gedenken an den heiligen Liborius, dem „Vater unser“ sowie dem stimmgewaltigen Te Deum („Großer Gott, wir loben dich“) spendete Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz den Menschen den sakramentalen Segen. Die Sakramentsandacht endete mit einer „Marianischen Antiphon“, einem Loblied auf die Muttergottes.