Bischöfliche Gäste aus der Weltkirche: Willkommen
Bereits vor dem Beginn des traditionsreichen Libori-Eröffnungsgottesdienstes im Paderborner Dom stellte Weihbischof Matthias König die bischöflichen Gäste des diesjährigen Liborifestes vor. Den ersten Willkommensgruß richtete Weihbischof König an den Nachfolger des heiligen Liborius auf dem Bischofsstuhl der Diözese Le Mans in Frankreich, Bischof Dr. Jean-Pierre Vuillemin, der von einer Pilgergruppe der St.-Liborius-Fraternität und seines Bistums Le Mans begleitet wird. Weihbischof König stellte dann die weiteren bischöflichen Gäste aus der Weltkirche vor: Erzbischof Joseph Soueif, maronitisch-katholischer Erzbischof von Tripoli im Libanon, Erzbischof Jacques Mourad, syrisch-katholischer Erzbischof von Homs in Syrien, Bischof Ricardo García García ist Bischof der Diözese Yauyos in Peru.
Aus Bermuda hat das Erzbistum Paderborn zwei Gäste: den Bischof von Hamilton, Bischof Wiesław Śpiewak CR, sowie den anglikanischen Bischof Nicholas Dill. Bischof Philippe Jourdan ist Bischof von Tallinn in Estland, Bischof Peter Kochupurackal ist Bischof von Palghat in Indien.
Gleich mehrere bischöfliche Gäste kommen vom afrikanischen Kontinent nach Ostwestfalen, drei davon aus Äthiopien: der Bischof von Emdeber, Bischof Lukas Fikre Woldetensae, Bischof Abraham Desta, Apostolischer Vikar von Meki, und Bischof Gobezayehu G. Yilma, Apostolischer Vikar von Awasa. Aus Südafrika nimmt Bischof Thulani Victor Mbuyisa CMM, Bischof von Kokstad, am Liborifest teil, aus Tansania Bischof Joseph Roman Mlola, der Bischof von Kigoma ist. Auch Bischof Coffi Roger Anoumou aus Lokossa in Benin sowie Bischof Martin Happe MAfr, emeritierter Bischof von Nouakchott in Mauretanien, geben der Weltkirche beim Liborifest 2026 ein Gesicht.
Bischöfliche Gäste aus Deutschland besuchen ebenfalls das Liborifest: Bischof Dr. Dominicus Meier OSB, bis 2024 Weihbischof in Paderborn und jetzt Bischof von Osnabrück, dessen Benediktiner-Mitbruder und Nachfolger in der Leitung der Abtei Königsmünster in Meschede, Abt Dr. Cosmas Hoffmann OSB. Bischof Dr. Felix Genn, emeritierter Bischof von Münster, Bischof Dr. Josef Clemens, emeritierter Kurienbischof, Bischof Dr. Franz-Josef Bode, emeritierter Bischof von Osnabrück, und Bischof Heinz Josef Algermissen, emeritierter Bischof von Fulda, sind ebenso zu Libori nach Paderborn gekommen.
Bis zur Rückführung des Schreins am Dienstag, 28. Juli 2026, werden die Reliquien des heiligen Liborius im Schrein im Hochchor zur Verehrung durch die Gläubigen bleiben. Ab Mittwoch steht im Hochchor eine wertvolle Silberbüste des heiligen Liborius, in der sich ebenfalls Reliquien befinden.
Libori-Fest
Alles begann damit, dass der Bischof des französischen Bistums Le Mans im Jahr 836 dem noch jungen Bistum Paderborn die Gebeine des heiligen Liborius schenkte. Darauf gründet eine bis heute lebendige Freundschaft zwischen den beiden Bistümern und die Tradition, den Gedenktag des heiligen Liborius besonders zu feiern. Der fast 1.200-jährige „Liebesbund ewiger Bruderschaft“ zwischen den beiden Diözesen Le Mans und Paderborn hat bis heute Bestand. Das Libori-Fest ist ein Ausdruck davon.