Freunde des heiligen Liborius sehen, staunen und sind hoch erfreut: Die von der in Florenz lebenden Künstlerin Carla Fusi geschaffene Radierung „Liborius-Schrein“ begeistert nicht nur Professor Dr. Hans-Walter Stork als Leiter der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek und ausgewiesener Liborius-Spezialist. Das limitierte Kunstwerk kann auch erworben werden und dient als Wegbegleiter und Sammlerstück. Mit einer Auflage von 50 Exemplaren ist die Grafik verfügbar und wird mit einem Zertifikat zum Preis 140 Euro ausgegeben. Professor Dr. Hans-Walter Stork erklärt: „Carla Fusi greift in ihrer Radierung ‚Liborius-Schrein 2026‘ das Zusammenspiel von der Verehrung des wirkmächtigen Patrons St. Liborius über seine Geringschätzung durch den kriegerischen Herzog Christian von Braunschweig bis zur andauernden Verehrung des Heiligen über die Jahrhunderte auf“.
Im Jahr 2000 schuf die in Florenz lebende Künstlerin Carla Fusi ihre erste Grafik mit einer Darstellung des heiligen Liborius, der Schutzpatron des Erzbistums, des Domes und der Stadt Paderborn ist. Nach über 25 Jahren legt die italienische Künstlerin ihre zweite Radierung des heiligen Liborius vor. Dieses Mal thematisiert das Motiv der Radierung wichtige Stationen der Verehrungsgeschichte: den Raub des alten Schreins 1622, seine Zerstörung, um Geld daraus zu machen, die Herstellung des neuen, bis heute verwendeten Libori-Schreins und die Rückführung der Gebeine des Heiligen 1627 – an die im kommenden Jahr 2027 im Erzbistum besonders erinnert wird. Für Carla Fusi ergibt sich somit ein thematisch grosser Bogen bei ihrer Beschäftigung mit dem heiligen Liborius.