Die Beteiligung war entsprechend groß: Mit Bedacht gefertigte Kleidung, alternative Energien, regional produzierte Lebensmittel aber auch vielfältige Netzwerke stießen auf großes Interesse und im Laufe des Tages ließen sich an den Messeständen, die im gesamten Tagungshaus verteilt waren, Hunderte Gäste informieren und nutzten die Chance, zu diskutieren. Ludger Henneken hat im engen Austausch mit den Ausstellenden vor Ort erfahren, dass in diesem Jahr die Anzahl der Besuchenden ein wenig geringer war, als in den Vorjahren. „Die Kontakte vor Ort waren aber von hoher Qualität und dementsprechend zufrieden sind alle Seiten gewesen“, so der Tagungshaus-Leiter.
„Wir wollen mit der LIBOFAIR ein Podium bieten und das Vernetzen ermöglichen“, machte Stefan Laskowski, Stellvertretende Leitung Tagungshaus, deutlich. Und so gab es im gesamten Gebäude neue Erkenntnisse und frische Ideen wurden geteilt. Eine Beobachtung hat Stefan Laskowski dennoch gemacht – und auch diese deckt sich mit den von den Ausstellenden gespiegelten Eindrücken: „Das Thema Nachhaltigkeit ist aktuell nicht mehr so sehr im Fokus der Menschen. Es wird von den weltpolitischen Entwicklungen überlagert.“
An der Messe will das Organisationsteam aber in jedem Fall festhalten. Das Liborianum stehe für Nachhaltigkeit und damit zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Ein positiver Nebeneffekt der LIBOFAIR: An diesem Tag standen ausgewählte Räume im Liborianum zur Besichtigung bereit, sodass sich die Gäste einen guten Eindruck vom Tagungshaus mit seinen Angeboten verschaffen konnten.
Erstmals hatte das Organisationsteam einen Kinder-Basar in die LIBOFAIR integriert, der auf Anhieb großen Zuspruch fand. „Dieses Angebot wollen wir bei der nächsten LIBOFAIR in jedem Fall ausweiten“, erklärte Andre Moser, Mitarbeiter Tagungshaus. Und so blicken die Organisatoren der Nachhaltigkeitsmesse im Liborianum bereits voller Zuversicht auf das kommenden Jahr, wenn die LIBOFAIR ein erstes Jubiläum feiern wird.