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Kulturfestival im Jugendhaus Hardehausen

„Komm und sieh!"

Band LUPID
Heizten den rund 450 Besuchern ordentlich ein: Die Band LUPID sorgte mit ihrem Auftritt für eines der Highlights des diesjährigen Kulturfestivals im Jugendhaus Hardehausen.Jugendhaus Hardehausen
Großes Treiben bei sommerlich-heißen Temperaturen. Über 300 Kinder und Jugendliche trafen sich am Samstag, 29. Juni 2019, im Jugendhaus Hardehausen zum großen Kulturfestival unter dem Motto „Komm und sieh!“. Während die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Teil in großen Bussen anreisten und leckere Sommerdrinks schlürften, empfing die Band „GodSpeed“ sie bereits musikalisch.

Nach der Begrüßung von Marc Henke, Pädagoge und Referent für Jugendkulturarbeit, und Stephan Schröder, Direktor des Jugendhauses und Diözesanjugendpfarrer, starteten insgesamt 15 Workshops. Von kreativem D.I.Y. Nähen oder Graffiti, über sportliche Bereiche wie Kara-Te, Rope Skipping und Hip-Hop, bis hin zur Mitarbeit auf dem Jugendbauernhof oder der Vorbereitung moderner Songs für den Gottesdienst, war für jeden der Kinder und Jugendlichen etwas dabei. „Durch die vielfältige Möglichkeit an Workshops können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigenen Talente (neu) entdecken und neue Bereich und Fähigkeiten an sich kennenlernen“, beschreibt Marc Henke den Kerngedanken des Festivals. Nach den rund dreistündigen Workshops zeigten alle ihr Können auf der großen Bühne oder im Ausstellungszelt. Eine Begleitperson aus Büren zeigte sich von den Ergebnissen mehr als begeistert: „Es ist schon erstaunlich, wie viel die Kids in der kurzen Zeit in den Workshops erlebt und gelernt haben“.

Auch das nächste Highlight ließ nicht lange auf sich warten. Die Band LUPID, die letztes Jahr mit Wincent Weiß auf großer Deutschlandtour und demnächst mit Nena auf Tour sein werden, baute während der Verpflegungspause für ihr großes Livekonzert auf. Während des Aufbaus und dem Sound Check, kamen weitere Besucher auf das Gelände des Jugendhauses. Im abendlichen Licht und bei immer angenehmeren Temperaturen heizten die vier Jungs um den Sänger Tobias Hundt den mittlerweile rund 450 Zuhörerinnen und Zuhörern mächtig ein. Ihre Songs handeln von den kleinen und großen Geschichten, die der Alltag schreibt, wie gescheiterte Beziehungen, Sehnsucht oder überwundene Tiefen. Der Titelsong des Debütalbums „Am Ende des Tages“ beschreibt den Tiefgang der Songs sehr schön. Man begegnet diesen vier Worten recht häufig, bei Pressekonferenzen von Fußballtrainern, in langweiligen Geschäftsmeetings, beim Streiten mit dem Partner. Tobias Hundt, der Frontsänger und Komponist, sagt zu dem Lied selbst: „Es geht um intime und existenzielle Fragen. Was bleibt am Ende des Tages? Wer wird mich dann halten, was lässt mich durchhalten und hoffen?“

Den Abschluss des Kulturfestivals bildet ein Abendgebet im Kerzenschein, in dem Stephan Schröder das Thema des Festivals „Komm und sieh!“ noch einmal aufgreift und in den biblischen Zusammenhang stellt. Das Zitat stammt aus einer Passage des Johannesevangeliums, in der es um die Berufung der ersten Jünger geht. „Kommt und seht, was ihr alles für Talente habt. Gott hat einer und einem jeden von euch ganz individuelle Fähigkeiten geschenkt. Das haben wir eben ganz eindrücklich bei der Präsentation eurer Workshops sehen können. Manchmal muss man sich auf den Weg machen, um das zu entdecken und ich hoffe, dass ihr dies heute erleben konntet und den Tag noch lange in Erinnerung behalten werdet“, so Stephan Schröder.

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