Bereits viele Jahre kenne er den Schausteller Klaus Wilhelm, dessen Familie schon seit mehreren Generationen mit Riesenrädern bei Volksfesten und Kirmesveranstaltungen in ganz Deutschland zu Gast sei und während des Libori-Festes in Paderborn nicht übersehen werden könne. Er sei dankbar für die bestehende und durch viele Begegnungen gewachsene Verbundenheit, so Generalvikar Hardt. Er überreichte Schausteller Wilhelm eine neue Informationsbroschüre zur Krippe im Hohen Dom sowie eine Einladung zur Ausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“, die vom 29. Mai bis 25. Oktober 2020 im Erzbischöflichen Diözesanmuseum Paderborn zu sehen sein wird.
Herausforderungen für Schausteller
Der ehemalige Vizepräsident des Deutschen Schaustellerbundes informierte den Generalvikar über die Situation der Schausteller und neue Entwicklungen in seinem Verband. Den festzustellenden Einnahmenrückgang der Schausteller begründete Wilhelm mit begrenzteren finanziellen Möglichkeiten von Eltern, die einen Besuch der Kirmes bewusst kalkulieren müssten –, trotz des Bestrebens der Schaustellerbetriebe, die eine Erhöhung der Preise um Willen der Familienfreundlichkeit möglichst ausschließen. Auch die Sicherheitsauflagen bei Kirmesveranstaltungen seien für die Schausteller eine Herausforderung, aber „leider unvermeidlich“.
Zwischen Schaustellern und Erzbistum gibt es während des Paderborner Patronatsfestes zahlreiche Kontakte: Zum Beispiel feiert Generalvikar Hardt am Freitagmorgen der Liborifestwoche in der Liborikapelle traditionsgemäß einen Gottesdienst mit den Schaustellern.