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© GaudiLab / Shutterstock.com
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Kinder und Eltern für die Nutzung digitaler Medien stärken

Die kefb Ostwestfalen ist Praxispartnerin in einem Forschungsprojekt zur digitalen Bildung

Internet-Suchmaschinen, Künstliche Intelligenz, virtuelle Welten – Schlagworte rund um die Digitalisierung bestimmen derzeit viele Diskussionen in der Gesellschaft. Die neuen Medien entwickeln sich mit nie dagewesener Rasanz weiter und stellen auch Familien vor große Herausforderungen. Zentraler Aspekt ist dabei die Medienkompetenz: Wie gelingt es, Kindern und Jugendlichen zentrale Werte zu vermitteln, wenn die Zugänge zu Informationen kaum noch zu kanalisieren sind und es zwischen Erwachsenen und dem Nachwuchs ein stetes Wettrennen um Medienkompetenz gibt?

„Die Rolle der Erziehungsberechtigten in der Wissensvermittlung hat sich durch die Möglichkeiten der digitalen Medien grundlegend verändert“, sagt Anne Jungkamp. Sie ist Bildungsreferentin bei der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung (kefb) Ostwestfalen und weiß, welche Mittel und Wege geeignet sind, Erfahrungen auszutauschen. Ihre Kompetenz bringt sie jetzt in ein Forschungsprojekt ein, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,7 Millionen Euro gefördert wird. Beteiligt sind die Universitäten Bielefeld und Paderborn sowie ein Verein für digitales Lernen. Vier Jahre lang wird im Rahmen des Projektes „Gemeinsam online: Suchen.Finden.Verstehen“ systematisch die Medienbildung in Familie und Schule verbunden. „Wir haben langjährige Erfahrungen in der Bildung für Eltern und können Multiplikatoren entsprechend ausbilden“, sagt Projektleiter Daniel Burghardt. Er ist gleichzeitig Leiter der kefb Ostwestfalen. Ziel sei es, ein Konzept zur kompetenzförderlichen und kindorientierten Begleitung beim häuslichen, digital unterstützten Lernen zu entwickeln, zu evaluieren und zu verstetigen. Der Fokus liege darauf, Eltern darin fit zu machen, ihren Kindern im Grundschulalter Medienkompetenz zu vermitteln.

Während zu Beginn der Verbreitung von Computern vor allem die Kinder mit Computerspielen viel Freizeit verbrachten, hat sich der Trend der Nutzung digitaler Angebote mit der Dauerverfügbarkeit des Internets auf alle Altersgruppen ausgeweitet. Im Projektantrag wird die Familie als Lernort beschrieben, in dem Eltern „sehr unterschiedliche digitale Lernumwelten schaffen, indem sie die Nutzung digitaler Endgeräte ermöglichen und Vorbild sind, die den Medienkonsum angemessen regulieren“.
Koordiniert wird das Verbundprojekt von Prof. Dr. Anna-Maria Kamin von der Universität Bielefeld.

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