Jesus nachzufolgen und sich „von Gott im Leben verwandeln zu lassen“, sei auf viele Weisen möglich, schreibt Charlotte Roland in ihrer Einladung zum Gottesdienst und zum Gemeindefest. Als Ehepartner, in Beruf und Familie, als Priester, Diakon oder Ordensschwester und Ordensbruder würden Menschen ihre Berufung leben und Antwort auf Gottes Liebe geben. Die „geweihte Jungfrau“ bezeichne als geistlicher Begriff eine dieser vielen Berufungen.
Einsatz für Gott und die Menschen
Weltweit gibt es über 5.000 Frauen, die sich Gott auf diese Weise geweiht haben. „Durch die Jungfrauenweihe und die damit verbundene besondere Form der Nachfolge Jesu werde ich mein ganzes Leben mit Jesus ‚verlobt‘ sein“, erklärt Charlotte Roland. „Auch wenn der Name ‚geweihte Jungfrau‘ ungewöhnlich ist, passt die Lebensform zu mir.“ Sie werde weiter als Gemeindereferentin arbeiten. Darüber hinaus verspricht sie mit dem Empfang der Jungfrauenweihe, sich mit dem täglichen Gebet und mit ihrem ganzen Leben, beispielsweise auch in Freizeit und Ehrenamt, für Gott und die Menschen einzusetzen – und wie Jesus ehelos zu leben. „Da ich das nicht allein für mich tue, sondern für alle Menschen, die Gott in mein Leben stellt, feiern wir ein Gemeindefest“, freut sich Charlotte Roland auf den Tag ihrer Weihe.