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© encierro / stock.adobe.com
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Im Juni sollen die Bauarbeiten beginnen

Kirchengemeinde in Hövelhof macht Pläne zum Pfarrheim-Umbau öffentlich

Die bevorstehende Sanierung des Pfarrheims der Kirchengemeinde St. Johannes Nepomuk in Hövelhof stößt in der Gemeinde auf großes Interesse. In einer großen öffentlichen Versammlung im Schützen- und Bürgerhaus Hövelhof hatte das Planungsteam im August 2021 erste Informationen gegeben. Seither haben zahlreiche Beteiligte das Projekt vorangetrieben und Anregungen aus der Gemeinde gesammelt. Viele Ideen sind in die verfeinerte Planung eingeflossen.

Im Rahmen der aktiven Öffentlichkeitsbeteiligung werden die aktuellen Baupläne jetzt in der Pfarrkirche öffentlich ausgehängt – daneben bietet ein Ideenbuch Raum für weitere Wünsche und Anregungen, die dem Projektteam als Grundlage für die weitere Verfeinerung der Pläne dienen. Eines steht aber fest: „Das Pfarrheim bleibt ein Pfarrheim für alle!“ Dieser Satz ist für den Hövelhofer Gemeindereferenten und Leiter des Pfarrheims, Bertold Filthaut, maßgeblich. „In den vergangenen Monaten wurden persönlich oder über Dritte einige Bedenken geäußert, was den zukünftigen Charakter des Pfarrheimes angeht. Dieser wird aber keinesfalls verändert. Im Kern bleibt es ein Begegnungsraum für unsere Kirchengemeinde, wobei wir uns aber auch aktiv der Öffentlichkeit öffnen wollen. Grundlage für jegliche Neuentwicklung ist unser pastorales Konzept.“

Sanierung in allen Bereichen

Bertold Filthaut macht deutlich, dass eine Sanierung des Pfarrheimes auch aus Gründen der Nachhaltigkeit unumgänglich sei.

Zu den Umbaumaßnahmen zählen nicht nur die Erneuerung und Auffrischung sämtlicher Oberflächen, sondern auch die vollständige Modernisierung der in die Jahre gekommenen Haustechnik in den Bereichen Elektro, Sanitär und Heizung. Zudem wird das Inventar, welches über vierzig Jahre seine Dienste geleistet hat, erneuert.

Gleichzeitig wird das Pfarrheim hinsichtlich des Brandschutzes und der Barrierefreiheit auf den aktuellen Stand gebracht.
Am äußeren Erscheinungsbild kommt es nur zu geringfügigen Veränderungen. Hierzu zählen ein neuer Eingang von der Schloßstraße und die zugehörige barrierefreie Rampenanlage, ein Anbau für WCs und neue Haustechnik sowie eine Fluchttreppe für den oberen Bereich des Ostflügels.

Veränderungen im Herzen der Gemeinde

Auch über die zukünftige Nutzung hat sich das Projektteam Gedanken gemacht und Wünsche der nutzenden Gruppierungen nach Möglichkeit berücksichtigt.
Im zweigeschossigen Ostflügel sollen im Untergeschoss vornehmlich Bereiche für Kinder und Jugendliche entstehen. Im Obergeschoss gibt es Gruppenräume und Lagerraum für alle Gruppierungen der Kirchengemeinde.

Der Mitteltrakt beherbergt weiterhin die WCs und die Haustechnik für das gesamte Gebäude. Der „große Saal“ bleibt von seinem Grundriss unverändert und kann wie gewohnt genutzt werden. Der bisherige Foyerbereich, „kleiner Saal“, Schulungsraum und Küche werden zu einer Gastronomie umgenutzt. Diese ehemaligen Pfarrheimflächen sollen sich öffnen und zum Begegnungsraum für die Kirchengemeinde und die Allgemeinheit werden.

Pfarrer Bernd Haase, der auch Leiter des Pastoralverbundes Delbrück-Hövelhof ist, freut sich auf den bevorstehenden Start der Baumaßnahmen: „Es wurde und wird viel diskutiert und die Auseinandersetzung mit einem derart wegweisenden Projekt ist wichtig. Ich bin mir aber sicher, dass die Akzeptanz für das Projekt noch weiter steigt, wenn die Menschen die positive Veränderung sehen und die Chancen für die Entwicklung des gesamten Areals im Herzen der Gemeinde erkennen.“

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