„Ich bin da! Das ist die große Zusage Gottes an Mose am Berg Horeb (Exodus 3,14). Ich bin da! Das gilt auch uns – hier und heute. Der Katholikentag in Paderborn setzt mit diesem Leitwort auf Gottvertrauen in schwierigen Zeiten“, sagt ZdK-Präsidentin Dr. Irme Stetter-Karp. „Er setzt zugleich auf Präsenz mitten unter den Menschen. Ich bin da! Das kann jede und jeder Einzelne sagen. Das sagt aber auch die Kirche von sich – mit diesem Katholikentag, mitten in einer Welt voller Herausforderungen und Veränderungen.“
Die ZdK-Präsidentin, zugleich Vorsitzende der Katholikentagsleitung, sieht in der Exodus-Stelle „eine Quelle der Zuversicht für alle Menschen – über Zeiten und Orte, über Nationen und Religionen hinweg. Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs verbindet sich eng mit Mose – und gibt ihm eine Aufgabe, die schwierig zu bewältigen ist. Er soll die Israeliten aus der Sklaverei befreien. Davor hat Mose Angst. Er glaubt nicht, dass seine Fähigkeiten dazu ausreichen. Aber Gott lässt nicht locker. Und so nimmt Mose seine Aufgabe an. Das ist eine Botschaft, die durch alle Zeiten bis zu uns trägt“, sagt Stetter-Karp. „Nehmen wir die Aufgabe an, in Kirche, Politik und Gesellschaft eine befreiende Kraft zu sein. Nehmen wir die Aufgabe an, für Verständigung und Krisenbewältigung zu sorgen, so gut wir es können. Ich bin da: Das sagt Gott auch zu uns. Überall. Und mitten in Paderborn.“