Christiane Heineke-Bruck ist Präsidentin des IWC-Paderborn und erklärte: „Wir engagieren uns immer wieder mit sogenannten ‚Hands-On-Projekten‘ und packen im wahrsten Sinne des Wortes mit an, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln.“ Während des Weihnachtsmarktes habe sie gemeinsam mit anderen Clubmitgliedern über viele Stunden und Tage hinweg ehrenamtlich Punsch verkauft. „Abzüglich aller Kosten haben wir 8.000 Euro eingenommen. Diese Summe spenden wir heute dem Paderborner Gasthaus PaderMahlZeit.“ Bei der Auswahl der Spendenzweckes habe sich der Vorstand des IWC-Paderborn viele Gedanken gemacht. Eine so hohe Spendensumme sei in der Vergangenheit selten an ein Projekt allein gespendet worden. Umso überzeugter zeigte sich Christiane Heineke-Bruck vom Konzept der PaderMahlZeit: „Das ist die höchste Einzelspende seit vielen Jahren. Wir wollten bewusst die Menschen in der Paderborner Stadtgesellschaft unterstützen, denen es finanziell und sozial nicht gut geht, und für die das Gasthaus täglich eine wichtige Anlaufstelle ist.“ Den Spendenzweck hatten die Clubmitglieder bereits auf dem Weihnachtsmarkt direkt am Punschstand kommuniziert und schon dort auf die Arbeit des Gasthauses aufmerksam gemacht. Transparenz sei in diesem Zusammenhang wichtig, betonte Heineke-Bruck: „Die Menschen, die am Stand unseren Punsch gekauft haben, sehen nun, dass wir Wort gehalten haben, und dass auch sie mit ihrem Beitrag die Arbeit der PaderMahlZeit und damit die bedürftigen Menschen unserer Stadtgesellschaft unterstützen.“
Angewiesen auf Spenden und Ehrenamt
Die Räumlichkeiten an der Heiersstraße 18 werden vom Paderborner Domkapitel zur Verfügung gestellt. Für die hohe Spendensumme dankte Dompropst Monsignore Joachim Göbel dem IWC-Paderborn: „Wir sind sehr dankbar, dass sich der Vorstand des Inner Wheel Clubs dazu entschieden hat, mit seiner Spende die Arbeit der PaderMahlZeit zu unterstützen. Die PaderMahlZeit ist ein wichtiges Projekt, das auf Spenden angewiesen ist. Nur so kann Kontinuität sichergestellt werden.“ Neben Geld- und Sachspenden sei es vor allem der täglichen Arbeit der Ehrenamtlichen zu verdanken, dass Menschen in Notlagen versorgt werden würden, ergänzte der Dompropst und sprach auch den vielen Helferinnen und Helfern seinen ausdrücklichen Dank aus.