Die Aktion „Grenzenlos verbunden“ richtete sich unabhängig vom Wohnort an alle vom Hochwasser Betroffenen. Anmeldung und Buchung waren ohne bürokratische Hürden möglich, auch Nachweise über die Betroffenheit seien „auf Vertrauensbasis gelaufen“, erklärt Hölscher: „Wir wollten schnell helfen. Und wir wollten allen Menschen, die aus einer solchen Ausnahmesituation zu uns kommen, einen Ruheort zum Krafttanken geben, über den sie selber bestimmen konnten.“ Während einige Menschen seelsorgliche Begleitung und Gespräche genutzt hätten, seien andere einfach dankbar gewesen, morgens ohne Sorge und in Ruhe ein Frühstück genießen zu können, veranschaulicht Andreas Hölscher die ganz unterschiedliche Nutzung des Angebotes.
Die vom Erzbistum Paderborn ins Leben gerufene Hilfsaktion „Grenzenlos verbunden“ für Betroffene des Hochwassers vom Juli 2021 wird jetzt nach rund sechs Monaten mit gutem Erfolg abgeschlossen. In seinen Bildungshäusern hat die Erzdiözese im vergangenen halben Jahr betroffenen Familien eine kostenfreie Auszeit mit Unterkunft, Verpflegung, Programm und Seelsorge angeboten. „Wir freuen uns über viele persönliche dankbare Rückmeldungen“, sagt Andreas Hölscher als Leiter der Abteilung bilden + tagen im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn. „Wir konnten mit der Aktion vielen Menschen in ihrer absoluten Ausnahmesituation unbürokratisch und konkret helfen.“