Dass der diesjährige Adventsgottesdienst unter einem besonderen Akzent stand, wurde direkt zu Beginn deutlich, als Erzbischof Becker mit einigen Pfadfinderinnen in die Bonifatius-Kirche einzog: Sie brachten das Friedenslicht mit, das seit über 30 Jahren zu Beginn der Adventszeit in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem angezündet und dann als Zeichen des Friedens in die Welt getragen wird – so auch jetzt bis ins Erzbischöfliche Kinderheim in Paderborn.
Jesus ist mit im Spiel
„Jesus sagt den Satz ‚Ich bin bei euch alle Tage‘ und lässt uns dieses Versprechen auch spüren“, machte Erzbischof Becker vor den Kindern und Mitarbeitenden des Kinderheims deutlich. „In dieser Feier spüren wir: Hier ist noch jemand anderes mit im Spiel: Jesus von Nazareth.“ Das Licht aus Bethlehem leuchte bis heute weiter im Friedenslicht, fuhr der Paderborner Erzbischof fort. Er wünschte den Kindern, dass sie nicht nur dieses Licht, sondern alles, was an Gutem in ihnen brennt, pflegen können. „Als Kind wurde Jesus angekündigt mit dem Namen ‚Immanuel‘. Das heißt ‚Gott ist mit uns‘“, erklärte Erzbischof Becker den Kindern und überreichte ihnen gemeinsam mit Generalvikar Hardt eine Erinnerung an die Zusage Gottes: einen Notizblock mit den aufgedruckten Worten „Ich bin bei euch alle Tage (Mt 28,20)“.