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© Jacob_09 / Shutterstock.com
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Gedenken im „Vorbeigehen“: Gespräche über Krieg und Frieden auf dem Platz von Hiroshima am 06. August

Am 6. August, dem Jahrestag des Abwurfes der Atombombe über der japanischen Stadt Hiroshima im Jahr 1945, lädt das Katholische Forum Dortmund zu einer Mitmach-Aktion auf den Platz von Hiroshima an der Dortmunder Propsteikirche ein. Im Mittelpunkt steht der persönliche Austausch mit Passantinnen und Passanten. Unter dem Leitgedanken „Hiroshima als Mahnung“ gehen Mitarbeitende des Katholischen Forums bewusst nach draußen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Die mobile Kirchenbank wird zum Verweilen und Austausch einladen.

Start mit Friedensgebet um fünf vor Zwölf!

Die Veranstaltung beginnt um 11.55 Uhr mit einem knapp zehnminütigen Friedensgebet. Anschließend stehen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner des Katholischen Forums Dortmund bis 15.00 Uhr für Gespräche zur Verfügung. Zusätzlich ist eine kleine Überraschung für Interessierte geplant. Alle sind herzlich eingeladen, Platz zu nehmen und Friedens-Gedanken zu teilen!

Unterschiedliche Zugänge zum Thema Frieden

Die Aktion wird durch eine von drei Seiten einsehbare Infotafel in Form einer Litfaßsäule ergänzt. Die Infotafel bietet verschiedene Impulse: eine Seite informiert über die historischen Ereignisse von Hiroshima; eine weitere zeigt Zitate bekannter Persönlichkeiten und von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Ergänzend werden zum Nachdenken anregende Bilder präsentiert. „Was bedeutet Ihnen Frieden?“ – diese Frage steht im Zentrum der Veranstaltung. „Dabei geht es nicht um Belehrung, sondern um offene Gespräche auf Augenhöhe, angeregt durch die historische Erinnerung an Hiroshima“, erläutert Sebastian Schopp vom Katholischen Forum.

Abendprogramm im Refugium:
Filmvorführung und Reflexion zu Fukushima

Am Abend lädt das Katholische Forum Interessierte um 18.15 Uhr in das Refugium am Propsteihof ein. Dort wird der prämierte japanische Kurzspielfilm „Heimweh“ (2018) gezeigt. Das berührende Drama beleuchtet die menschlichen Folgen einer neueren nuklearen Tragödie: Gezeigt wird die Geschichte eines Vaters, der zwei Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 heimlich in die hochgradig kontaminierte Sperrzone zurückkehrt. Auf eigene Gefahr sucht er dort verzweifelt nach Spuren seines vermissten Sohnes. Der abendliche Film bietet einen emotionalen, filmischen Kontrapunkt zum mittäglichen Straßenprogramm und zeigt auf bedrückende Weise, wie nukleare Katastrophen über Generationen hinweg Heimat und Familien zerstören. Im Anschluss an den Kurzfilm gibt es Raum für eine gemeinsame Reflexion und Gespräche. Eine Voranmeldung für die Filmvorführung ist nicht erforderlich.

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