Ein besonderes Merkmal des Hülshofes ist sein ganzheitlicher und multiprofessioneller Ansatz. Neben den Angeboten der Malteser ergänzen weitere Professionen – darunter ein ambulanter Palliativ-Pflegedienst und eine Musiktherapeutin – das Unterstützungsspektrum vor Ort. Der Hülshof ist damit ein bislang einzigartiges Modell in Dortmund, das Menschen in schweren Lebensphasen umfassend begleitet. Mit dabei ist Maria Wienhöfer, 88; seit bereits über 30 Jahren ist sie ehrenamtliche Hospizbegleiterin bei den Maltesern. Mit Moderator Großmann warf sie einen Blick auf die Anfänge in Dortmund und die vielen wertvollen Erfahrungen, die sie in ihrer noch andauernden Tätigkeit machen konnte.
Christina Motschull, Gesamtleitung des Hülshofes, und Lars Wilger, stellvertretender Diözesangeschäftsführer der Malteser, zeichneten die Entstehungsgeschichte des Projekts nach und dankten allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Christina Motschull hob dabei insbesondere die rund 100 ehrenamtlich Engagierten hervor, die in Dortmund und am Standort Schwerte tätig sind. Sie seien die tragende Säule der Hospizarbeit und der Trauerbegleitung und machten mit ihrem Einsatz die vielfältigen Angebote überhaupt erst möglich. Zugleich machte sie deutlich, dass alle Trauerangebote und der Malteser ausschließlich spendenfinanziert sind und jede Unterstützung willkommen ist. Das gilt ebenso für die ambulante Hospizarbeit, deren Angebote nur zum Teil von den Kranken- und Pflegekassen bezuschusst werden. Motschulls Dank galt daher auch Förderern wie der Sparkasse für Dortmund‑Stiftung, deren Vertreter Dirk Schaufelberger ebenfalls zu den Gästen der Eröffnung zählte. Pastor Martin Lohoff, Stadtseelsorger der Malteser in Dortmund, segnete die neuen Räumlichkeiten – wie es bei den Maltesern gute Tradition ist – im Rahmen einer kurzen Andacht.