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© missio
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Eine-Welt-Arbeit kennenlernen

Katholische Hilfswerke informieren mit missio-Truck und Sternsingermobil am 31. Januar vor dem Paderborner Dom über ihre Arbeit

Die Ausstellung des Katholischen Hilfswerks missio „Eine Welt. Keine Sklaverei“ im neuen missio-Truck ist am Mittwoch, 31. Januar 2024, in Paderborn vor dem Hohen Dom (Paradiesportal) von 12 bis 14 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Interessierte sind zur kostenlosen Besichtigung eingeladen, sollten dafür 30 Minuten Zeit einplanen. Auf seiner aktuellen Deutschland-Tour ist das Sternsingermobil ebenfalls am Mittwoch, 31. Januar 2024, in Paderborn zu Gast und informiert direkt am Hohen Dom über die Arbeit des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, die aktuelle 66. Aktion sowie die kommende 67. Aktion Dreikönigssingen. Ab 14.30 Uhr besteht die Möglichkeit für einen individuellen Besuch des Mobils. Das Sternsingermobil erklärt, wie Kinder in anderen Ländern leben und wie die Sternsinger mit ihren gesammelten Spenden überall auf der Welt helfen.

missio-Truck ermöglicht Erfahrung

„Eigentlich alles, was wir täglich nutzen, hat was mit Menschen aus anderen Teilen der Welt zu tun.“ Mit diesen Worten nimmt die virtuelle Begleitfigur „Chris“ Jugendliche und Erwachsene im missio-Truck mit auf eine Reise durch fünf interaktive multimediale Ausstellungsräume. Besuchende können in einem Wohnzimmer mithilfe von Augmented-Reality-Technik verschiedene Gegenstände zum Leben erwecken. Sie begegnen dabei Menschen aus allen Teilen der Welt, die an deren Produktion oder den Dienstleistungen beteiligt sind. Die Ausstellung thematisiert, dass weltweit mehr als 50 Millionen Menschen als moderne Sklavinnen und Sklaven ausgebeutet werden, weil sie in Abhängigkeiten verstrickt wurden. Offiziell wurde Sklaverei längst abgeschafft. Globale Machstrukturen führen jedoch weltweit immer häufiger zu Ausbeutungssituationen marginalisierter Gruppen, auch in Deutschland.

Wer das strukturelle Problem erkannt hat, dem wird klar, dass es Wege aus der Sklaverei gibt. Missio zeigt, wie Betroffene gestärkt werden können und stellt Personen vor, die sich mutig für die Abschaffung moderner Sklaverei einsetzen. Menschenwürde ist die zentrale Kraft, die eine Welt ohne Sklaverei möglich macht. Mit einem Blick in einen Spiegel, in dem die Besucherinnen und Besucher sich selbst und die Welt sehen, sollen sie ermutigt die Ausstellung verlassen. An einem Automaten ziehen sie eine Handlungskarte und erfahren, wie sie selbst daran mitwirken können, dass alle Menschen in Würde leben können.

Sternsingermobil macht Halt am Dom in Paderborn

Im Fokus der aktuellen Deutschandtour des Sternsingermobils steht das Thema der Sternsingeraktion 2024: „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“. Der weiße, aufklappbare Transporter kann von Kindern und Jugendlichen der Schulen im Paderborner Innenstadtgebiet genauestens unter die Lupe genommen werden: Von 9 bis 13 Uhr werden die Mädchen und Jungen direkt am Dom ein abwechslungsreiches Spiel- und Mitmachangebot erleben, das von pädagogisch geschultem Personal begleitet wird.

Im Dezember 2024 wird Paderborn den Start-Gottesdienst für die 67. Aktion Dreikönigssingen ausrichten. Das Sternsingermobil gibt jetzt schon im Januar einen Vorgeschmack und macht Lust aufs Mitmachen bei der Aktion.

Erstmals im Einsatz war das Sternsingermobil im September 2018. Mehr als 24.000 Kinder haben das Mobil seitdem besucht. Seit dem Start der Aktion 1959 kamen beim Dreikönigssingen insgesamt rund 1,31 Milliarden Euro zusammen, mit denen Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert wurden. Mit den Mitteln aus der weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder werden Projekte in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration unterstützt. Bundesweite Träger sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Ein Beitrag von:
Team Presse

Thomas Throenle

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