Kurze Sätze, Gebärdensprache und verständliche Erklärungen: Beim inklusiven Gottesdienst zum Liborifest 2026 sollen möglichst viele Menschen mitfeiern können – egal ob mit oder ohne Behinderung. Zum dritten Mal findet dieses Gottesdienstformat im Paderborner Dom statt. „Damit ist er jetzt endgültig Tradition“, sagt Anja Fecke, Diözesanbeauftragte für die Seelsorge für Menschen mit Behinderung.
Den ganzen Gottesdienst über sorgen Schwester Judith Beule SMMP, zuständig für die Gehörlosenseelsorge im Erzbistum Paderborn, und zwei weitere Dolmetscherinnen dafür, das Gesprochene in Deutsche Gebärdensprache zu übersetzen. Alle liturgischen Texte und Ansprachen sind in Leichter Sprache formuliert. Das bedeutet: kurze Sätze, möglichst keine Fremdwörter und Erklärungen für schwierige Begriffe und Zusammenhänge.