Am Palmsonntag ist es normalerweise Tradition, dass Menschen aus dem Gottesdienst geweihte Palmzweige mit nach Hause nehmen. Die Zweige erinnern an den Einzug Jesu nach Jerusalem. Auf diese Tradition müssen die Gläubigen auch in diesem Jahr nicht ganz verzichten, auch wenn kein öffentlicher Gottesdienst gefeiert wird. Ab dem Palmsonntag stehen im Paderborner Dom Körbe mit kleinen Palmzweigen zum Mitnehmen bereit. Diese Zweige werden in der Vorabendmesse am Samstag, 4. April, gesegnet.
Gebet am Heiligen Grab
In der Karwoche gibt es vielfältige Möglichkeiten, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen oder ein Seelsorgegespräch mit einem Priester zu führen. Dazu wird auf der Homepage des Domes und in den Schaukästen ein gesonderter Plan veröffentlicht.
Am Karfreitag von 16.30 bis 18 Uhr und am Karsamstag von 9 bis 18 Uhr besteht die Möglichkeit, im Dom das Heilige Grab zu besuchen und dort still zu beten.
Ostertriduum live per Stream mitverfolgen
Erzbischof Hans-Josef Becker feiert am Karmontag um 16.30 Uhr die Chrisam-Messe in der Krypta des Hohen Domes. Auch das Ostertriduum wird der Paderborner Erzbischof in der Domkrypta feiern. Alle diese Gottesdienste finden ohne Beteiligung von Gläubigen statt, werden aber via Live-Stream übertragen, so dass Menschen daran teilhaben können.
Hoffnungsvoller Ort des Gebetes
Am Ostersonntag steht der Dom ab 12 Uhr offen. Er wird passend zum Osterfest festlich illuminiert sein, um für die Gläubigen gerade in den Feiertagen ein hoffnungsvoller Ort des stillen und persönlichen Gebetes zu sein. Die Gläubigen, die den Dom zum Beten aufsuchen, erwartet dort ein besonderer Ostergruß. Es stehen auch kleine Osterkerzen zum Mitnehmen bereit.
Natürlich gilt es auch beim österlichen Besuch im Hohen Dom, sich an die geltenden Sicherheitsvorkehrungen zu halten.