Laden...

logocontainer-upper
logocontainer-lower
© jorisvo / shutterstock
© jorisvo / shutterstock

Ein Kernanliegen des christlichen Glaubens

Editorial zum Themenspecial „Kirche und Lernen“

Was ist das für eine beeindruckende Kulisse in dem berühmten Film „Der Name der Rose“ (1986)! Die Geschichte, die auf dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco beruht, spielt im Mittelalter, in einem Kloster im italienischen Apenninen-Gebirge. Dicke Gemäuer, hohe Gewölbe, eine Kirche reich an Figuren und Bildern. Im Zentrum von allem steht die Bibliothek. Ein hoher Turm, angefüllt mit Büchern, Büchern, Büchern. Das Wissen der damaligen Welt, so kann man vermuten.

Zwar beschreibt der Roman auch, dass nicht alle Mönche in diesem Reichtum einen Segen sehen: Es geschehen sogar Morde, um zu verhindern, dass unliebsames Wissen aus diesen Büchern in die Öffentlichkeit gerät. Trotzdem vermittelt der Roman einen Eindruck davon, was viele Klöster in dieser Zeit tatsächlich gewesen sind: Orte der Bildung und Gelehrsamkeit. Sie spielten eine wichtige Rolle bei der Entstehung der abendländischen Kultur. Die Mönche, die dort lebten, kopierten Bücher, schufen Kunstwerke und unterhielten Schulen.

Das Anliegen: Menschen auf dem Weg durchs Leben begleiten

Nicht nur im Mittelalter ist Bildung ein Kernanliegen des christlichen Glaubens und der Kirche. Bis heute ist es ihr ein Anliegen, Menschen auf ihrem Weg durchs Leben zu begleiten. Mit ihren Bildungsangeboten will sie einen Beitrag dazu leisten, dass sie sich zu mündigen Persönlichkeiten entwickeln, die in der Lage sind, in Kirche und Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.

Deshalb gibt es Kindertageseinrichtungen und Schulen in Trägerschaft der Kirche, deshalb gibt es in den Bistümern Bildungshäuser und andere Angebote der Erwachsenen-, Familien- und Jugendbildung. Deshalb gibt es Universitäten, Bibliotheken und katholische Büchereien in den Kirchengemeinden. Die Reihe ließe sich fortsetzen.

Das Themenspecial „Kirche und Lernen“ im Monat März schaut sich dieses Kernanliegen der Kirche genauer an. Es schaut in die Geschichte und erklärt, wie die Kirche zu einer Bildungsinstitution geworden ist. Außerdem stellt es die Arbeit der vielen Bildungseinrichtungen im Erzbistum Paderborn an mehreren Beispielen vor. Die Frage, wie Lernen überhaupt funktioniert, ist in diesem Special ebenso Thema wie die Frage, was die Kirche heute noch lernen kann oder muss.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen und Lernen.

 

Weitere Einträge

© Tobias Schulte / Erzbistum Paderborn

Unser Glaube Es geht ums Teilen

Ein Brötchen gegen eine Spende: Bei der Aktion Minibrot der KLJB unterstützen junge Menschen Projekte weltweit. Luisa und Luis erzählen, was das mit ihrem Glauben zu tun hat.
© Besim Mazhiqi

Unser Glaube Jeder Mensch hat einen Engel

Bei aller Vereinnahmung durch den Kommerz: Im Kern sind Schutzengel christliche Figuren! Daran erinnert die Archivalie des Monats zum Gedenktag der heiligen Schutzengel am heutigen 2. Oktober.
© Reinhard Goette

Unser Glaube Auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen

In der tausendjährigen Geschichte von St. Petrus in Padberg wurde die Kirche von den Menschen „durchgebetet“
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0