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Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn startet in die neue Amtszeit

Mit neuen und wiedergewählten Mitgliedern, einem neuen Vorstand und vielen Themen und Ideen startet das Diözesankomitee in eine neue Amtszeit: Nadine Mersch aus Borchen und Jan Hilkenbach aus Brilon sind als Vorsitzende des neu zusammengesetzten Diözesankomitees wiedergewählt worden. Gemeinsam mit der Vollversammlung und den weiteren gewählten Vorstandsmitgliedern Johannes Menze (Paderborn), Markus Smolin (Geseke) und André Stielicke (Winterberg) werden sie in den nächsten vier Jahren die Arbeit der Laienvertretung im Erzbistum Paderborn gestalten. Die vorbereitende und konstituierende Sitzung des Diözesankomitees tagte am vergangenen Wochenende in der Katholischen Akademie Schwerte.

Der Beginn unserer neuen Amtszeit fällt in eine wichtige Zeit für das Erzbistum Paderborn. Der Bistumsprozess und unser eigener Zukunftsprozess im Diözesankomitee stellen uns vor große Veränderungen – und zugleich eröffnen sie die Möglichkeit, Kirche neu zu denken und gemeinsam zu gestalten. Ich möchte dazu beitragen, dass wir diese Veränderungen nicht nur begleiten, sondern selbst Impulse setzen und mutig nach vorne schauen

Jan Hilkenbach, Vorsitzender des Diözesankomitees

Gemeinsam Verantwortung übernehmen und neue Wege gehen

Die Vorsitzende Nadine Mersch skizziert: „Neben den Zukunftsfragen der Kirche ist auch unsere gesellschaftliche Verantwortung wichtiger denn je. Unsere neuen kirchlichen Strukturen bieten auch die Chance, noch mehr Kooperationen zu wagen und Räume für alle zu schaffen, die ähnliche Anliegen haben. Unser Einsatz für Menschenwürde und gegen Ausgrenzung sollte dabei Orientierung sein. Als Diözesankomitee werden wir weiterhin Gelegenheiten nutzen, Menschen zusammenzubringen, den Austausch zu fördern und den Mut zu stärken, neue Wege zu gehen. Besonders in unserem Zukunftsprozess brauchen wir einen offenen Blick, unterschiedliche Perspektiven und die Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen: für unser Glaubensleben, für Menschenwürde und für ein respektvolles Miteinander. Ich möchte dazu beitragen, dass Kirche ein Ort bleibt, an dem Menschen einander begegnen, ihren Glauben feiern und gemeinsam Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen.“

Die beiden Vorsitzenden freuen sich darauf, gemeinsam mit dem Gremium Räume für Begegnung und Beteiligung zu schaffen. Der Katholikentag 2028 in Paderborn wird dabei ein besonderer Moment sein, um Gemeinschaft zu erleben und gemeinsam zu entdecken, was Kirche heute und morgen ausmacht.

Im Rahmen der Konstituierung fanden auch die Wahlen zum Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) statt. In dieses oberste Gremium auf Bundesebene wurden aus dem Erzbistum Paderborn Nadine Mersch (Borchen), Jan Hilkenbach (Brilon) und Markus Ziganki (Castrop-Rauxel) entsandt.

Auch wurden sieben Personen aus den Reihen der Mitglieder gewählt, die das Diözesankomitee im Diözesanpastoralrat, dem synodalen Beratungsgremium des Erzbischofs, vertreten werden. Dies sind: Sabine Bierhoff (Ense), Jutta Ebbert (Möhnesee), Beate Esch (Dortmund), Jan Hilkenbach (Brilon), Johannes Menze (Paderborn), Nadine Mersch (Borchen) und Lena Topp (Paderborn).

Mit Mut in die neue Amtszeit

In den Monaten zuvor wurden in den Dekanaten Vertreter und Vertreterinnen aus den neuen Pastoralen Gremien in das Diözesankomitee gewählt. Jeweils neun Mitglieder entsendeten die Verbände (über die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände im Erzbistum Paderborn), die Jugendverbände (über den BDKJ-Diözesanverband Paderborn) sowie die caritativen Fachverbände. Als Einzelmitglieder wählten die Delegierten Barbara Conte Milizia (Arnsberg), Axel Davidheimann (Löhne), Johanna Magiera-Rammert (Borchen) und André Stielicke (Winterberg) hinzu.

Am Freitagabend feierten die Mitglieder einen gemeinsamen Gottesdienst mit Msgr. Dr. Michael Menke-Peitzmeyer, Direktor der Katholischen Akademie Schwerte. Der Gottesdienst stand unter dem Motto des diesjährigen Katholikentags „Hab Mut, steh auf!“ und bildete den Auftakt der neuen Amtszeit. In seiner Predigt betonte Msgr. Dr. Menke-Peitzmeyer: „Haben Sie Mut, notwendige Veränderungen anzustoßen. Haben Sie Mut, unbequeme Fragen zu stellen und Verantwortung zu übernehmen. Aber bewahren Sie sich zugleich die Aufmerksamkeit für die Menschen, mit denen und für die Sie unterwegs sind.“

Etwa ein Drittel der Mitglieder ist erstmals im Diözesankomitee vertreten, die anderen bringen ihre Erfahrungen aus den vergangenen Jahren mit ein. Zusammen mit den beratenden Mitgliedern Thomas Klöter (Bischöflicher Beauftragter) und Nadine Eckmann (Geschäftsführerin) startet die Vollversammlung der Laienvertretung nun in die neue vierjährige Amtszeit.

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