Die Vorsitzende Nadine Mersch skizziert: „Neben den Zukunftsfragen der Kirche ist auch unsere gesellschaftliche Verantwortung wichtiger denn je. Unsere neuen kirchlichen Strukturen bieten auch die Chance, noch mehr Kooperationen zu wagen und Räume für alle zu schaffen, die ähnliche Anliegen haben. Unser Einsatz für Menschenwürde und gegen Ausgrenzung sollte dabei Orientierung sein. Als Diözesankomitee werden wir weiterhin Gelegenheiten nutzen, Menschen zusammenzubringen, den Austausch zu fördern und den Mut zu stärken, neue Wege zu gehen. Besonders in unserem Zukunftsprozess brauchen wir einen offenen Blick, unterschiedliche Perspektiven und die Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen: für unser Glaubensleben, für Menschenwürde und für ein respektvolles Miteinander. Ich möchte dazu beitragen, dass Kirche ein Ort bleibt, an dem Menschen einander begegnen, ihren Glauben feiern und gemeinsam Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen.“
Die beiden Vorsitzenden freuen sich darauf, gemeinsam mit dem Gremium Räume für Begegnung und Beteiligung zu schaffen. Der Katholikentag 2028 in Paderborn wird dabei ein besonderer Moment sein, um Gemeinschaft zu erleben und gemeinsam zu entdecken, was Kirche heute und morgen ausmacht.
Im Rahmen der Konstituierung fanden auch die Wahlen zum Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) statt. In dieses oberste Gremium auf Bundesebene wurden aus dem Erzbistum Paderborn Nadine Mersch (Borchen), Jan Hilkenbach (Brilon) und Markus Ziganki (Castrop-Rauxel) entsandt.
Auch wurden sieben Personen aus den Reihen der Mitglieder gewählt, die das Diözesankomitee im Diözesanpastoralrat, dem synodalen Beratungsgremium des Erzbischofs, vertreten werden. Dies sind: Sabine Bierhoff (Ense), Jutta Ebbert (Möhnesee), Beate Esch (Dortmund), Jan Hilkenbach (Brilon), Johannes Menze (Paderborn), Nadine Mersch (Borchen) und Lena Topp (Paderborn).