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Diözesankomitee berät zu laufendem Bistumsprozess und Veröffentlichung der Studie zu sexueller Gewalt im Erzbistum Paderborn

Dabei diskutierten die Mitglieder umfassend Perspektiven für eine zukunftsfähige, transparente und partizipative Kirche.

Das Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn hat sich auf seiner jüngsten Vollversammlung mit der für den 12. März geplanten Veröffentlichung der unabhängigen kirchenhistorischen Studie der Universität Paderborn zu sexueller Gewalt im Erzbistum Paderborn befasst. Zugleich standen der laufende Bistumsprozess sowie die dazugehörigen aktuellen Entwicklungen im Mittelpunkt der Beratungen im Haus Maria Immaculata in Paderborn. Dabei diskutierten die Mitglieder umfassend Perspektiven für eine zukunftsfähige, transparente und partizipative Kirche.

Das Diözesankomitee misst der unabhängigen Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn große Bedeutung bei. Die Vollversammlung sieht in der Studie einen wichtigen Schritt hin zu mehr Transparenz, Verantwortung und struktureller Veränderung. Das Diözesankomitee sowie die Engagierten in Gemeinden und Verbänden werden die Veröffentlichung der Studie aufmerksam begleiten und sich engagiert in die weiteren Prozesse einbringen.

Im Hinblick auf den Bistumsprozess unterstreicht das Diözesankomitee die Notwendigkeit von Veränderungen. Dazu zählen transparente Entscheidungswege, nachvollziehbare Verantwortlichkeiten und dauerhaft verankerte Beteiligungsstrukturen auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens. Die beiden Vorsitzenden Nadine Mersch und Jan Hilkenbach verdeutlichen: „Indem wir Strukturen weiterentwickeln, Verantwortung partnerschaftlich gestalten und die Talente aller – insbesondere der vielen engagierten Ehrenamtlichen – wertschätzen, kann Kirche lebendig, glaubwürdig und nah bei den Menschen bleiben.“ Der Bistumsprozess wird als Chance verstanden, pastorale Schwerpunkte neu zu justieren, Leitungsstrukturen weiterzuentwickeln und kirchliches Handeln stärker an den Lebensrealitäten der Menschen auszurichten. Dabei geht es nicht nur um organisatorische Fragen, sondern um eine geistliche und kulturelle Erneuerung, die Glaubwürdigkeit und gemeinsame Verantwortung stärkt.

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