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© Heiko Appelbaum / Erzbistum Paderborn
© Heiko Appelbaum / Erzbistum Paderborn

„Dieses Mittendrin ist ein Geschenk“

Nightfever lockt Hunderte Menschen in den Hohen Dom

Es war ein stetes Kommen und Gehen – Menschen, die kamen, mitfeierten und mitbeteten, eine Weile oder auch länger: Der Nightfever-Abend am zweiten Libori-Samstag führte Hunderte Menschen im Hohen Dom zusammen.

Mittendrin-Gedanken gelebt

Und so war Joana Drießen in ihrer Funktion als Dekanatsjugendseelsorgerin im Dekanat Paderborn höchst zufrieden mit der von ihr federführend organisierten Veranstaltung: „Das Publikum war in allen Belangen gemischt – sowohl vom Alter als auch vom Zugang zu Kirche. Wir haben mit unserem bewusst niedrigschwelligen Angebot Menschen erreicht, die im Alltag mitunter keine enge Verbindung zu uns haben und den Mittendrin-Gedanken aktiv gelebt.“

Den Nightfever-Gottesdienst zu Beginn des Abends zelebrierte in diesem Jahr Weihbischof Josef Holtkotte, der die Gäste auf die Besonderheit des Abends einstimmte: „Wir sind mit Nightfever mittendrin – im Dom – im Herzen der Stadt. Unser Ziel ist es, Glauben und Leben zusammenzuführen und der große Zuspruch zeigt, dass uns das heute wieder gelungen ist.“

© Heiko Appelbaum / Erzbistum Paderborn

Gemeinschaftserlebnis, das Herzen öffnet

In seiner Predigt stellte der Paderborner Weihbischof seinen eigenen Primizspruch aus dem Emmaus-Evangelium in den Mittelpunkt: „Da wurden ihre Augen aufgetan“. Der Weg durch ein mitunter herausforderndes Leben solle von Hoffnung geprägt sein. Es gelte, die Augen zu öffnen und Zusammenhänge zu erkennen – auch im Glauben. Nightfever schaffe ein beispielhaftes kirchliches Gemeinschaftserlebnis, das Menschen zusammenbringe und Herzen öffne. „Dies ist ein guter Weg, den Gästen zu zeigen, wie sie Vertrauen gewinnen und Hoffnung für ihren Alltag schöpfen“, sagte Weihbischof Josef Holtkotte.

 

Miteinander der Generationen

Symbolisch und im abgedunkelten Dom optisch eindrucksvoll wuchs im Anschluss an den Gottesdienst nach und nach ein Lichtermeer: Die Besucherinnen und Besucher entzündeten an der Nightfever-Kerze kleine Lichter und platzierten sie verbunden mit einem Moment des Innehaltens auf den Stufen vor dem Altarbereich. Der Schein wurde immer heller – und damit auch die Hoffnungsschimmer.

Wer individuell Gesprächsbedarf hatte, fand abends in den Seitenkapellen Ansprechpartner – darunter auch den Paderborner Weihbischof Matthias König. Diese Gelegenheiten zur persönlichen Seelsorge nutzten ebenfalls viele Menschen – das Miteinander im kleinen wie im großen Kreis ist einer der Erfolgsfaktoren des Nightfever-Konzeptes.

Viel Lob gab es für die Band, die den Abend musikalisch mitgestaltete. Dass sich deren Mitglieder in der Konstellation erstmals zusammengefunden hatten, tat der musikalischen Qualität keinen Abbruch.

Joana Drießen war von der diesjährigen Libori-Nightfever-Veranstaltung begeistert: „Es war wieder ein großes Miteinander der Generationen. Hunderte Menschen haben den Gottesdienst gefeiert, die feierliche Atmosphäre genossen und unseren Dom als willkommene Insel im abendlichen Libori-Trubel genossen.“ Die Dekanatsjugendseelsorgerin freute sich über die gute Unterstützung durch das Metropolitankapitel und ihr Team: „Der organisatorische Aufwand ist recht groß und das lässt sich nur mit einem harmonischen Miteinander schultern.“

Unterstützerinnen und Unterstützer gesucht

Bereits jetzt laufen die Planungen für die nächste Nightfever-Auflage in der Adventszeit. Um das Projekt langfristig auf sichere Füße zu stellen, werden derzeit weitere Unterstützerinnen und Unterstützer gesucht – gerne Jugendliche, die Interesse an der Organisation einer Veranstaltung im kirchlichen Rahmen haben. Das Dekanat bietet zur Kontaktaufnahme einen Instagram-Kanal an: jugend_dekanat_pb.

 

 

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