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„Die Kirche hat ihren Platz bei den Menschen in Not“

Erzbischof Hans-Josef Becker grüßt die Teilnehmer des Evangelischen Kirchentages


Erzbischof Hans-Josef Becker (Paderborn) grüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Evangelischen Kirchentages in Dortmund im Namen der Bistümer Essen, Münster und Paderborn. Im Hintergrund: Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (2.v.l.), NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (3.v.l.) und Präses Annette Kurschus (4.v.l.).pdp
Im Namen der Bistümer Essen, Münster und des Erzbistums Paderborn grüßte der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker am Mittwoch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Evangelischen Kirchentages in Dortmund. „Die drei Bistümer Essen, Münster und Paderborn sind mit den Menschen des Ruhrgebietes und ihren Wünschen und Sorgen zutiefst vernetzt“, sagte Erzbischof Becker nach der Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Anschluss an den großen Eröffnungsgottesdienst auf der Bühne am Ostentor in Dortmund.

Die Kirche in der Welt von heute habe ihren Platz bei den Menschen in Not und ihr erster Auftrag sei es, „an der Seite der Menschen ihren Lebensweg mit der Frohen Botschaft zu begleiten, zu deuten und zu trösten“, erklärte Erzbischof Hans-Josef Becker. Dies geschehe in vielen Bereichen schon seit langem „in ökumenischer Gemeinschaft mit den Geschwistern der Evangelischen Kirche von Westfalen und den anderen christlichen Kirchen“.

Darüber hinaus sprach sich der Erzbischof für den interreligiösen Dialog aus: „In einer so multireligiös und multikulturell geprägten Stadt wie Dortmund ist es eine wichtige Aufgabe der christlichen Kirchen, gemeinsam mit den Mitgliedern der anderen Religionen die Friedensbotschaft zu leben und für die ganze Gesellschaft fruchtbar zu machen, damit der Stadt und des Landes Bestes in der Achtung voreinander und in der gemeinsamen Arbeit miteinander wachse.“ Dem Evangelischen Kirchentag wünschte er „in der Zuwendung zu den gesellschaftlichen und kirchlichen Themen und Problemen unserer Zeit gute und auch zielführende Diskussionen“.


Im Anschluss an den Eröffnungsgottesdienst am Ostentor besuchte Erzbischof Hans-Josef Becker den Stand des Diözesankomitees im Erzbistum Paderborn, des Erzbistums und der Katholischen Stadtkirche Dortmund in der „Ruhe-Oase“ im Propsteigarten (v.l.): Reinhard Schulte, Nadine Mersch, Thomas Renzel, Propst Andreas Coersmeier, Michael Vogt (stellv. Stadtdechant), Erzbischof Hans-Josef Becker, Martina Zeh-Wilmsen und Jan Hilkenbach.pdp
Im Anschluss an den Eröffnungsgottesdienst am Ostentor besuchte Erzbischof Hans-Josef Becker den Stand des Diözesankomitees im Erzbistum Paderborn, des Erzbistums und der Katholischen Stadtkirche Dortmund in der „Ruhe-Oase“ im Propsteigarten. Besonders intensiv widmet sich die Werkstatt „Ökumenisch Kirche sein“ im Katholischen Centrum (Propsteihof 10, 44137 Dortmund) der Situation der Ökumene in NRW. Dabei geht es sowohl um aktuelle theologische Fragen als auch um Praxisbeispiele. Geöffnet hat die Werkstatt am Donnerstag (Fronleichnam), Freitag und Samstag, jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr.

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