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Die größte Tour in der siebenjährigen Geschichte der Kolping-Radwallfahrt nach Werl

Die Kolpingsfamilie Delbrück organisierte mit 109 Pilgerinnen und Pilgern die bisher größte Tour in der nun siebenjährigen Geschichte der Radwallfahrt nach Werl.

Unterstützung leisteten Kolpingmitglieder aus Hövelhof und Sanitätskräfte der Delbrücker DRK-Fahrradstaffel. Alle Beteiligten waren dankbar, als sie ohne Zwischenfälle und Pannen ihr Ziel erreicht hatten. Die Frauen und Männer aus dem gesamten Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof und darüber hinaus starteten um 6 Uhr morgens auf dem historischen Delbrücker Kirchplatz. Bei bestem Wetter folgten sie auf 68 Kilometern den Spuren der Delbrücker Fußpilger, die sich seit 1838 jedes Jahr auf den zweitägigen Weg zum Gnadenbild der Muttergottes „Trösterin der Betrübten“ machen. Ausgestattet mit dem Wallfahrtsheftchen „Delbrück – Werl“ steuerten sie ihre erste Station an der Hirtenkapelle des Gastlichen Dorfes in Sudhagen an. Weitere Stationen für spirituelle Impulse waren die Lippstädter Elisabethkirche, die Kirche St. Christophorus in Ostinghausen und die Andreaskirche in Ostönnen. Texte des Heiligen Jahres unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ wurden bedacht und die Gläubigen stimmten traditionelle Wallfahrts- und Marienlieder an. Vor der Schützenhalle in Borgeln trafen sie die Fußpilger, die dort eine größere Rast einlegten. Diese Pause bot Möglichkeiten für angeregte Gespräche. Vor den Kirchenstufen in Werl bildeten die Radler ein Spalier für die Fußpilger und zogen mit ihnen feierlich in die Basilika ein. Der ehemalige Leiter des Pastoralverbunds Delbrück-Hövelhof und jetzige Wallfahrtsleiter Bernd Haase freute sich über die große Pilgerschar aus dem Delbrücker Land. Abends stand ein Bus mit Radanhänger an der Stadthalle bereit, den viele vorher beim Radwallfahrts-Team gebucht hatten. Die Organisation lag vornehmlich in den Händen von Hubert Löbbecke. Weitere Verantwortliche der fünf Gruppen waren Susanne Löbbecke, Mechthild und Hubert Brockmann, Regina und Heiner Brucksch, Johannes Hellinge, Martina Lahme, Klaus Hölscher, Peter Meermeyer, Heinz Hamschmidt und Martin Masuth. Sie trugen farbige Kolping-Warnwesten und an ihren Drahteseln wehten große Wallfahrtswimpel.

Die große Radwallfahrt ist eine Einstimmung auf die Aktion der Kolpingjugend im Diözesanverband Paderborn, die das Radeln mit Umweltschutz verbindet. Bei der fünften Auflage von „Kolping-Radeln“ werden während der Sommerferien geradelte Kilometer gesammelt. Anschließend finden zum CO2-Ausgleich Baumpflanzungen statt. Wer unabhängig von Fahrten der Kolpingsfamilien privat oder in einer Gruppe Kilometer beisteuern möchte, kann Fotos und Infos über das Kontaktformular auf der Homepage kolpingjugend-dv-paderborn.de hochladen. Eine Registrierung ist nicht erforderlich.

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