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© Photo Kozyr / Shutterstock.com
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Dialog und Zusammenarbeit verstärken

„Werkstatt“-Treffen der Leiter der Pastoralen Räume mit Erzbischof Becker und Generalvikar Hardt

Rund 40 Leiter von Pastoralen Räumen kamen zu einem „Werkstatt“-Treffen mit der Leitung des Erzbistums Paderborn zusammen. Foto: pdp / Thomas Throenle

„Ich möchte in erster Linie die von Ihnen geleistete Arbeit wertschätzen und würdigen. Ich weiß, was Sie vor Ort leisten.“ Das sagte Erzbischof Hans-Josef Becker zu Beginn eines „Werkstatt“-Treffens zu den rund 40 Leitern von Pastoralen Räumen, die aus dem ganzen Erzbistum Paderborn zum Austausch mit der Bistumsleitung gekommen waren. Der Paderborner Oberhirte ergänzte: „Ich möchte gemeinsam mit Ihnen die relevanten Zukunftsthemen benennen und bearbeiten, vor allem Ihre Impulse aus den Pastoralen Räumen aufnehmen, um nach Möglichkeit gemeinsam konkrete Vereinbarungen für die nächsten Schritte zu treffen.“ Generalvikar Alfons Hardt und weitere Vertreter der Bistumsleitung nahmen an der Werkstatt mit den leitenden Pfarrern im Paderborner Schützenhof teil. Im Zentrum stand ein Austausch, was die Pfarrer unter den sich verändernden gesellschaftlichen und pastoralen Gegebenheit persönlich bewegt.

Den Dialog zwischen den leitenden Pfarrern und den Verantwortlichen im Erzbistum hinsichtlich der Ausgestaltung des gemeinsamen Zukunftsbildes und der pastoralen Entwicklung weiterhin gut und kontinuierlich fortzusetzen, sei ihm wichtig, erklärte der Paderborner Erzbischof. „Ich möchte den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen uns noch verstärken.“ Sehr deutlich nehme er wahr, dass die Herausforderungen in den Pastoralen Räumen extrem hoch und komplex seien. „Zusätzlich gibt es die vielen aktuellen und nicht immer erfreulichen Entwicklungen in unserer Kirche und in Staat und Gesellschaft, die den Druck noch erhöhen“, so Erzbischof Becker zu den leitenden Pfarrern, die er als „zentrale Führungskräfte unseres Erzbistums in Hinblick auf die Entwicklung und das Wachstum in den Pastoralen Räumen“ würdigte.

Erzbischof Hans-Josef Becker würdigte die leitenden Pfarrer als „zentrale Führungskräfte unseres Erzbistums in Hinblick auf die Entwicklung und das Wachstum in den Pastoralen Räumen“. Foto: pdp / Thomas Throenle

Unterstützen und praxistauglich begleiten

Die Unterstützung der Seelsorge in den Pastoralen Räumen dürfe nicht von Bistumsseite am „grünen Tisch“ geplant werden, betonte der Paderborner Erzbischof weiter. Wunsch der Bistumsleitung sei es, die Seelsorger vor Ort in deren Anliegen und Schwierigkeiten zu unterstützen und praxistauglich zu begleiten. „Als Pfarrer und Leiter der Pastoralen Räume sind Sie permanent und ungefiltert den direkten Emotionen und Reflexen der Menschen in Ihren Räumen ausgesetzt. Direkt sind Sie konfrontiert mit der Trauer und Wut der Menschen, oft auch mit dem Unverständnis in Bezug auf bestimmte Entscheidungen, der Resignation, aber auch mit der Freude, Zuversicht und Hoffnung. Ihr Einsatz vor Ort ist enorm.“

Zum Abschluss seines Grußwortes bekräftigte Erzbischof Becker: „Für mich und die gesamte Bistumsleitung sind Sie die zentralen Partner zur Umsetzung des Zukunftsbildes: Mit ihnen steht und fällt das Maß der Partizipation, die Delegation von Verantwortung, das Sehen und Fördern von Charismen und überhaupt das Wachsen in eine evangelisierende Pastoral hinein, das Wachsen einer mehr aus sich herausgehenden und die Menschen ermutigenden Kirche.“

Austausch auf Augenhöhe

Im Anschluss tauschten sich die anwesenden Geistlichen über die priesterliche Lebensform und die besonderen Anforderungen an die Leiter der Pastoralen Räume aus. Er freue sich, dass so viele Leiter von Pastoralen Räumen zum Dialog gekommen seien und Erzbischof Hans-Josef Becker und Generalvikar Alfons Hardt den ganzen Tag bei der Neuauflage des gemeinsamen Treffens präsent seien, sagte Dechant Georg Schröder. „Gut, dass es dieses interne Forum der Leiter der Pastoralen Räume mit der Bistumsleitung gibt. Wir haben eine besondere Sicht und es ist gut, dass wir diese hier benennen“, so der Leiter des Pastoralen Raumes Pastoralverbund Schmallenberg-Eslohe. Zu klären sei die Stellung des Treffens, es dürfe nicht am Priesterrat des Erzbistums Paderborn vorbei gehen mit seinen Themen.

Der Leiter des Pastoralen Raumes Schloß Neuhaus schätzt das Treffen zwischen den Leitern der Pastoralen Räume und der Bistumsleitung ebenfalls. „Es geht von der Basis zur Leitung, ich bin gefragt und werde gehört“, so Pfarrer Peter Scheiwe. Gerne sage er der Leitungsebene des Erzbistums: „Die Kirche vor Ort funktioniert.“ Der persönliche Austausch und das dialogische Gespräch auf Augenhöhe seien zentrales Anliegen und zugleich Kennzeichen des Werkstatt-Treffens, erklärte Thomas Klöter als Koordinierender Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn. „Wir tragen gemeinsam Verantwortung“, so Klöter im Hinblick auf das Engagement der Leiter der Pastoralen Räume und der Leitung des Erzbistums Paderborn.

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