Dem Besuch in der barocken Pfarrkirche St. Pankratius folgte mit der Ankunft des Paderborner Erzbischofs der Höhepunkt des informativen Tages. Bevor er sich den Fragen zum Thema „70 Jahre Bistumsgeschichte“ stellte, wandte er sich nachdenklich an die Anwesenden. Manchmal, so betonte er, mache ihm die Arbeit der Archivare ein schlechtes Gewissen. Was sie sowohl säkular, als auch kirchlich auf sich nähmen, sei ihm eine große Entlastung: „An diesem Punkt der Archivpflege kommt zum Ausdruck, dass unsere Lebensphase hier nur von kurzer Dauer ist und wir Verantwortung für die Vergangenheit und die Zukunft tragen.“
„Das hier war meine Welt“
Nach seinen frühesten Erinnerungen an Belecke und die Kirche vor Ort gefragt, sah er sich im Saal des Pfarrzentrums um und antwortete: „Das hier war meine Welt.“ Seine erste „Weltreise“ habe ins 20 Kilometer entfernte Lippstadt geführt. Selbstredend sei er mit der Eisenbahn gefahren. „Mein Vater arbeitete ja bei der WLE.“