Die Mitglieder des Volleyballteams der „Domchorherren“ singen in ihrer Freizeit im Domchor oder betätigen sich sportlich. An den kommenden Feiertagen werden sie zu ehrenamtlichen „Oster-Boten“ und bringen die Taschen mit gesegneten Osterkerzen, Osterbildchen aus dem Hohen Dom und dem Oster-Magazin des Erzbistums Paderborn in die Senioreneinrichtungen. Die Übergabe der Ostertaschen wird „Corona-konform“ möglichst kontaktlos erfolgen.
Ein symbolisches Stück Hoffnung
„Mit dieser Geste möchten wir den älteren Menschen in dieser schwierigen Lage, in der sich viele einsam fühlen und Angst haben, symbolisch Licht und damit ein Stück Hoffnung und Freude schenken. Denn die Botschaft von Ostern strahlt gerade auch in die Erfahrung von Einsamkeit“, erklärt Dompropst Monsignore Joachim Göbel. Viele Menschen, die heute in Senioreneinrichtungen leben, seien früher gerne zum Gottesdienst gegangen. „Auch wenn niemand die Osternacht im Hohen Dom oder auch in einer anderen Kirche mitfeiern kann, kommt das Licht von Ostern in der Krise trotzdem symbolisch besonders zu denen, die Zuversicht brauchen“, machte der Dompropst das Anliegen der Aktion deutlich.
Begeisterte Resonanz
Bevor die Verteilung der Osterkerzen startete, wurde Kontakt mit den Einrichtungen aufgenommen – mit sehr positiven Reaktionen: Viele Mitarbeitende zeigten sich begeistert von der Idee. Aber es gilt, wichtige Dinge zu beachten: Aus Brandschutzgründen sollen die Osterkerzen nur in den Gemeinschaftsräumen brennen und nur unter Aufsicht angezündet werden. „Die Verantwortlichen in den Einrichtungen werden im Rahmen ihrer Bestimmungen verantwortlich mit dem Einsatz der Kerzen umgehen“, ist sich Dompropst Msgr. Joachim Göbel sicher.
Dank für den Einsatz der Pflegenden
In erster Linie solle die Aktion zwar den Bewohnern der Einrichtungen Mut machen, erklärt der Paderborner Dompropst weiter: „Aber sie soll auch ein ausdrückliches Dankeschön sein an all die Menschen, die sich um die alten und hilfsbedürftigen Menschen kümmern – Tag für Tag und vor allem in dieser Situation, die den Pflegenden viel abverlangt.“