Zum Halbjahresgespräch vor den Sommerferien konnte Generalvikar Alfons Hardt jetzt den Diözesanvorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – vertreten durch Markus Wippermann (BDKJ-Diözesanseelsorger) und Jan Hilkenbach (BDKJ-Diözesanvorsitzender) – begrüßen.
Markus Wippermann (l.) und Jan Hilkenbach (r.) trafen sich zum Gedankenaustausch mit Generalvikar Alfons Hardt. pdp / Ronald Pfaff
Einen positiven Rückblick gab es auf die 72-Stunden Aktion, für die im Erzbistum Paderborn über 6.000 Aktive in über 200 Aktionsgruppen mitmachten sowie auf die bundesweite Abschlussveranstaltung in Hamm. Vielfältige Projekte von der Außengestaltung einer Kindertagesstätte bis zur Podiumsdiskussion anlässlich der Europawahl seien im Rahmen der Aktion umgesetzt worden. Jan Hilkenbach richtete seinen Dank an das Erzbistum für die Unterstützung, insbesondere an Erzbischof Hans-Josef Becker für die Übernahme der Schirmherrschaft und für die Ortsbesuche der Weihbischöfe.
Generalvikar Alfons Hardt sagte, er sei vom tollen Engagement an so vielen Orten und über das lebensfrohe, engagierte Bild von Kirche sehr angetan gewesen. So hatte auch der bundesweite Abschluss mit großem Programm mitten in Hamm eine besondere Aufmerksamkeit auf das Erzbistum gezogen.
Die Vertreter des BDKJ sehen das Erzbistum bei der Präventionsarbeit gut aufgestellt und auf einem sehr guten Weg. Einig waren sich die BDKJ-Vertreter und Generalvikar Hardt, dass bei der Aufarbeitung nicht nachgelassen werden darf. Beim BDKJ setze man weiter auf die offene Diskussion über Ursachen unter Einbeziehung von wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie auf den ergebnisoffenen Austausch über daraus resultierenden Veränderungsbedarf in der Kirche.
Auch über die Jugendsynode, bei der Papst Franziskus die Jugend deutlich in den Mittelpunkt der Kirche gestellt hat, tauschten sich Wippermannn, Hilkenbach und der Generalvikar aus.
Bei der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz wurde in Lingen ein Synodaler Weg beschlossen. Über das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) bringt sich in diese Diskussion auch der BDKJ ein. Jan Hilkenbach: „Wir haben die Erwartung einer ehrlichen und engagierten Debatte auf Augenhöhe“.
Der BDKJ-Diözesanvorstand ist das demokratisch gewählte Leitungsteam des BDKJ-Diözesanverbandes Paderborn und ist zum einen für die Umsetzung der Beschlüsse der Diözesanversammlung zuständig, zum anderen für eine Reihe von Vertretungsaufgaben in Kirche, Staat und Gesellschaft. Die Mitglieder des Vorstandes arbeiten zum Beispiel im Diözesankomitee und im Diözesanpastoralrat des Erzbistums Paderborn, im Landesjugendring und in der BDKJ-Landeverband Nordrhein-Westfalen mit. Sie sind verantwortlich für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Aktionen und vertreten den Diözesanverband Paderborn auf der Bundesebene des BDKJ.