Rund 250 Besucherinnen und Besucher haben in der Kirche St. Martin in Dortmund am Samstag (11. Juli 2026) einen stimmungsvollen Abend rund um Borussia Dortmund erlebt. Die BVB-Revue im Programm der „Manifesta +“ verband Vereinsgeschichte, Musik und persönliche Erinnerungen zu einem abwechslungsreichen Programm.
Zwei Dortmunder mit besonderer BVB-Geschichte
Mit Gerd Kolbe und Matthias „Kasche“ Kartner standen zwei Persönlichkeiten auf der Bühne, die den BVB seit Jahrzehnten auf ganz unterschiedliche Weise begleiten.
Der langjährige BVB-Archivar und Mitbegründer des Borusseums, Gerd Kolbe, nahm das Publikum mit auf eine Reise durch die Vereinsgeschichte. Dabei beschränkte er sich nicht auf Daten und Fakten, sondern erzählte von prägenden Momenten, besonderen Begegnungen und Ereignissen hinter den Kulissen. Immer wieder wurde deutlich, wie eng die Entwicklung von Borussia Dortmund mit der Geschichte der Stadt und den Menschen im Ruhrgebiet verbunden ist.
Kolbe machte zugleich deutlich, dass der BVB weit mehr ist als sportlicher Erfolg. Gemeinschaft, Zusammenhalt und gesellschaftliche Verantwortung seien Werte, die den Verein seit vielen Jahren prägen.
Gänsehautmomente und viel Humor
Für den musikalischen Teil des Abends sorgte Matthias „Kasche“ Kartner. Mit viel Humor und seiner unmittelbaren Art zog er die Gäste schnell in seinen Bann. Seine bekannten BVB-Lieder, die sonst im Stadion erklingen, fanden auch in der Kirche begeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer.
Über die teils skurrilen Geschichten und Anekdoten wurde herzhaft gelacht. Die bekannten Lieder von „Kasche“ wurden vom Publikum begeistert aufgenommen. Von den ersten Liedern bis zum gemeinsamen Abschluss mit „You’ll never walk alone“ sangen die Gäste engagiert mit und sorgten so für eine besondere Atmosphäre.
Borussia Dortmund als Teil der Stadtgeschichte
Die BVB-Revue machte deutlich, dass Borussia Dortmund für viele Menschen weit mehr ist als ein Fußballverein. Mit dem BVB verbinden sich persönliche Erinnerungen, gemeinsame Erlebnisse und ein Stück Heimat. So wurde an diesem Abend nicht nur Vereinsgeschichte erzählt, sondern zugleich ein Kapitel Dortmunder Stadtgeschichte lebendig.
Zum Abschluss sprach Gerd Kolbe über die Verbindung von Fußball und Kirche: „Ich bin der Meinung, dass gerade Fußball, dieses weltumfassende Spiel, wichtige Grundtugenden des Christentums in sich vereinigen sollte. Dazu gehören Respekt, Anerkennung der Leistung auch der anderen Mannschaft und insbesondere Toleranz. Wer das in seinem christlichen Glauben und im Fußball lebt, der kommt mit absoluter Sicherheit gut durchs Leben.“