Es ist die Geschichte, wie Joao Carlos, 37 Jahre, in die Gemeinschaft Shalom und damit letztendlich auch nach Arnsberg fand. Dort lebt er seit 2015 als Missionar – eigentlich. Denn als das Coronavirus ausbricht, war er für Exerzitien in Rom. Nun wartet er dort immer noch, bis sich die Lage beruhigt hat und er zurück nach Deutschland fliegen kann. Wir haben Joao Carlos zum Gespräch noch vor der Corona-Pandemie getroffen – in Arnsberg auf einen brasilianischen Espresso. Mit Haselnussaroma und Sahnehäubchen.
Zurück nach Brasilien, zu dem 16-jährigen Joao Carlos bei dem Gebetskreis der Gemeinschaft Shalom. „Damals“, so erzählt er, „habe ich etwas Besonders erfahren: die Liebe Gottes zu mir. Seitdem merke ich jeden Tag tiefer, dass Gott mich liebt, dass er einen Teil seiner Mission mit mir teilen möchte.“ Der Missionar redet mit so lächelnden Augen, dass es nicht notwendig erscheint, ihn zu fragen, was diese Liebe Gottes genau für ihn ist. Er scheint sie irgendwie auszustrahlen.