Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, gratuliert dem künftigen Paderborner Erzbischof und wünscht ihm „für die neue Verantwortung viel Kraft, mutige Visionen und Gottes reichen Segen“. In einem Glückwunschbrief würdigt Bischof Bätzing das bisherige Wirken von Weihbischof Bentz: „Deine langjährige Erfahrung als Regens und als Generalvikar im Bistum Mainz und Dein Wirken als Weihbischof seit mehr als acht Jahren sind beste Voraussetzungen für die Übernahme eines solch großen und historisch bedeutsamen Erzbistums wie Paderborn.“ Er sei sich sicher, dass Weihbischof Bentz sich schnell in der neuen Umgebung wohlfühlen werde aufgrund der Vielfalt des kirchlichen Lebens: „Tradition und Innovation gehören dort zusammen, Volksfrömmigkeit und Synodalität schließen einander nicht aus, Kultur – allein wenn ich an das beeindruckende Diözesanmuseum denke – und Kirmes gehören in Paderborn zusammen. Das Libori-Fest wird Dich dabei sicherlich in besonderer Weise begleiten. Vor allem freue ich mich für die Gläubigen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Erzbistum Paderborn, dass sie einen Bischof bekommen, der das Ohr am Puls der Zeit ebenso hat wie bei den Sorgen und Hoffnungen der Menschen“, so Bischof Bätzing.
Den Weg weiter beschreiten
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz dankt in seinem Brief Weihbischof Bentz auch für dessen Engagement beim Synodalen Weg: „Wenn Du im nächsten Jahr vom Rhein an die Pader wechselst, wird der Fluss zwar kleiner, die Verantwortung aber umso größer. Das Erzbistum Paderborn ist ja bekannt dafür, den Synodalen Weg in guter Weise mitgetragen und begleitet zu haben. Ich bin fest überzeugt, dass Du mit Deinen synodalen Erfahrungen auch dort den Weg weitergehen wirst. Gerne nutze ich daher diese Gelegenheit, Dir aufrichtig für allen Einsatz beim Synodalen Weg zu danken: in den Diskussionen, in den Textarbeiten und gerade auch für Deine engagierte Moderation der Synodalversammlungen.“ Bischof Bätzing hebt in seinem Brief auch die Aufgaben des künftigen Erzbischofs von Paderborn in der Deutschen Bischofskonferenz hervor: „Deine Verantwortung in der Jugendkommission und in der Kommission Weltkirche ist ebenso unverzichtbar wie Dein mit viel Herzblut ausgefüllter Vorsitz der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten, den Du seit einigen Jahren übernommen hast. Deine Reisen in den Libanon, nach Israel, Palästina und Jordanien sind für mich immer wieder eindrucksvolle Beispiele gelebter Solidarität.“