Wie dringend dieser Ort der Geborgenheit benötigt wird, machten Nathalie Peter (Hospiz Soest) und Sebastian Thiemann (Christliche Hospize) deutlich: Die Anfragen von Menschen, die ihre letzte Lebensphase in Würde verbringen möchten, übersteigen die Plätze bei Weitem. Im Hospiz steht nicht die Krankheit im Fokus, sondern der Mensch in all seiner Einzigartigkeit. Um diesen geschützten Raum des Abschieds zu schaffen und zu erhalten, ist die Einrichtung auf Spenden angewiesen.
Dass diese Aufgabe uns alle angeht, zeigte die solidarische Unterstützung aus Kirche, Politik und Medizin – vertreten durch Pfarrer Markus Gudermann, Bürgermeister Maximilian Spinnrath und Dr. Thomas Schumacher vom Krankenhaus „Maria Hilf“ in Warstein. Allein durch ihr Kommen unterstrichen sie die Bedeutung von Würde und Zusammenhalt in unserer Region.
Es war ein Abend, der Gänsehautmomente schenkte und noch lange nachklingen wird – voller Emotionen, inniger Verbundenheit und musikalischer Magie. Schon beim gemeinsamen Eröffnungslied der drei Chöre – Barditus aus Sundern-Allendorf, den Hospital-Singers vom Klinikum Lippstadt und den Mixed Voices aus Sichtigvor – war die Luft von einer ganz besonderen Energie erfüllt. Unter der leidenschaftlichen Leitung von Elvira Steinwachs und harmonisch begleitet von Wolfgang Bitter am Klavier erfüllte das Stück „Let Music Live“ mit gewaltigem Klang den gesamten Kirchenraum.