Er freue sich sehr darüber, dass die im Geschenk aus Zentral-China sichtbare weltkirchliche Verbundenheit und Solidarität praktisch und konkret weiter gehe und weiter wirke, betonte Weihbischof Matthias König bei der Übergabe der Masken an Schwester Elrike. „Das, was wir selbst als Zeichen der Verbundenheit und zu unserem Schutz erhalten haben, das stellen wir jetzt Mit-Menschen zur Verfügung, die nicht immer selbst für ihren Schutz sorgen können.“
Hilfe geteilt und verteilt
Der Plan der Ordensfrau ist es, die Schutzmasken an bedürftige Menschen in und um Paderborn weiter zu geben: „Es sind Mit-Menschen, die in einer Notsituation sind, die keine Wohnung haben, die bedürftig sind“, erklärt Schwester Elrike. „Auch bei der ökumenisch getragenen Bahnhofsmission an Gleis 1 des Paderborner Hauptbahnhofs gibt es viele Menschen, die sich über die Schutzmasken freuen werden.“ Die Wohnungslosenseelsorgerin steckte unmittelbar einige Pakete der Schutzmasken in eine Tasche und machte sich mit ihrem Fahrrad auf den Weg, um Masken zu den Einrichtungen in Paderborn zu bringen, die sich insbesondere um Wohnungslose und bedürftige Menschen kümmern: Diakonie und Caritas, der Katholische Verein für soziale Dienste in Paderborn e. V. (SKM) und der Verein KIM: Soziale Arbeit e. V..
Mission ist keine Einbahnstraße
Weihbischof Matthias König hatte in der vergangenen Woche die Schutzmasken von Schwester Elisabeth Zhang Xingmin entgegengenommen. Schwester Elisabeth studiert in Paderborn Theologie und war einige Jahre in der Ausbildung von Seelsorgern im Bistum Handan tätig. Weihbischof König hatte bei der Übergabe betont, dass das Geschenk des Bistums Handan zeige, wie wertvoll und zugleich schützend (welt-)kirchliche Kontakte und Solidarität seien. Sie seien auch ein Beleg dafür, dass „Mission ist keine Einbahnstraße“ ist und dass Glaubensweitergabe auch eine praktische Dimension hat.